Heute ist der 22.07.2026 und die Stadtgemeinde Imst steht unter einem dunklen Schatten. Die Nachricht vom Ableben des ehemaligen Bürgermeisters und Ehrenbürgers Manfred Krismer hat viele Bürgerinnen und Bürger tief getroffen. Krismer, der von 1986 bis 1989 sowie von 1992 bis 2001 im Amt war, hinterlässt ein bedeutendes Erbe in der Stadt.

Sein politisches Engagement begann bereits 1985, als er mit der Liste „Manfred Krismer – Aktiv für Imst“ in die Politik eintrat. Ein Jahr später folgte die Wahl zum Bürgermeister, ein Amt, das er mit viel Energie und Hingabe ausfüllte. Nach seiner Abwahl 1989 war er bis 1992 als Zweiter Vizebürgermeister tätig, bevor er in der ersten Direktwahl des Bürgermeisters wieder ins Amt zurückkehrte. Die Wähler bestätigten ihn 1998 erneut, und in dieser Zeit wurde er zudem zum Ersten Vizepräsidenten des Tiroler Gemeindeverbandes gewählt. Seine kommunalpolitische Laufbahn endete schließlich im März 2001.

Ein Visionär für Imst

Während seiner Amtszeiten wurde unter seiner Führung viel für Imst realisiert. Die Entwicklung der Imster Industriezone zu einem wichtigen Geschäfts- und Handelszentrum war nur eines von vielen Projekten, die Krismer vorantrieb. Auch die Innenstadt erlebte eine Belebung, und er setzte sich stark für die Ansiedlung von Betrieben ein. Die Unterstützung des Fachmarktzentrums (FMZ Imst) und der Ankauf der „Stapfvilla“ für die Landesmusikschule sind weitere Meilensteine seines Schaffens. Zudem kann man den Bau des Sportzentrums und das Projekt „Alpeil und Salvesen“ zur Sicherung der Trinkwasser- und Stromversorgung nicht unerwähnt lassen.

Vor seiner politischen Karriere war Krismer im Friseurhandwerk tätig und führte acht Jahre lang eigene Salons in Imst. Später wechselte er in die Bau- und Immobilienbranche und war an zahlreichen Projekten beteiligt, darunter das Technologiezentrum Innsbruck. Sein Engagement als Tourismusobmann zeugt von seiner Liebe zur Region und seinem Bestreben, Imst als attraktiven Standort weiterzuentwickeln.

Ehrungen und Abschied

Ein Höhepunkt in Krismer’s Laufbahn war die Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Imst am 26. Juni 2001. Diese Auszeichnung verdeutlicht die Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde. Der heutige Tag markiert einen schweren Verlust für die Stadt, die sich auf den Begräbnisgottesdienst am Samstag, dem 1. August 2026, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Imst vorbereitet.

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Die Trauer um Manfred Krismer zeigt sich nicht nur in den Herzen der Bürger, sondern auch in den zahlreichen Projekten, die er initiiert und vorangetrieben hat. Sein Erbe wird sicherlich noch lange in der Stadt spürbar sein. Die Menschen in Imst werden sich an seine Verdienste erinnern und das Wirken eines Mannes würdigen, der sich mit Volldampf für das Wohl seiner Gemeinde eingesetzt hat.

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