Mattersburgs Bildungsrevolution: Sport und Schule Hand in Hand
Heute ist der 7.10.2026, und in Mattersburg gibt es Grund zur Freude! Das BG/BRG Mattersburg startet im Schuljahr 2026/27 als erstes AHS-Standort im Burgenland mit der Langform des „Realgymnasiums unter besonderer Berücksichtigung der sportlichen Ausbildung“. Das ist eine aufregende Neuigkeit, die die Schullandschaft in der Region ganz schön aufmischen wird. Direktor Christian Schreiner hat das auch schon betont: Das Gymnasium wird eng mit dem Schulcluster Mattersburg verbunden sein, was bedeutet, dass Schüler:innen hier nicht nur eine fundierte Ausbildung bekommen, sondern auch ihre sportlichen Talente richtig entfalten können.
Die Nachfrage nach sportorientierter Ausbildung wächst im Bezirk rasant. Immer mehr Eltern und Schüler:innen interessieren sich für eine Schule, die nicht nur den klassischen Unterricht bietet, sondern auch den Sport in den Vordergrund stellt. Das BG/BRG Mattersburg hat sich dieser Herausforderung gestellt und bietet einen durchgängigen Sportschwerpunkt von der ersten bis zur achten Schulstufe. Die Vorbereitungsarbeiten für die Umsetzung dieses innovativen Schulkonzepts waren umfangreich und haben viele Köpfe beschäftigt.
Ein starkes Netzwerk
Das Schulkonzept ist Teil eines größeren Projekts: dem Schulcluster Mattersburg, das sich auf Spitzensport spezialisiert. Hier arbeiten verschiedene Partner zusammen, darunter die HAK/HAS Mattersburg, die Fußballakademie Burgenland und das Land Burgenland. Die Idee dahinter? Eine perfekte Verbindung von schulischer Ausbildung und professioneller Sportförderung für talentierte Jugendliche. In einer Pressekonferenz, zu der auch Sportlandesrat Heinrich Dorner und Bildungslandesrätin Daniela Winkler anwesend waren, wurden die Details des Projekts vorgestellt. Der Standort Mattersburg wird als ideal angesehen, um Bildung, Sport und Beruf miteinander zu verknüpfen.
Ein geplantes Landessportzentrum wird die nötige Infrastruktur für verschiedene Sportarten bieten. Das klingt alles andere als langweilig! Es entstehen neue Perspektiven für sportlich talentierte Jugendliche, und die Schulen werden in einem Schulcluster mit zentraler Leitung zusammengefasst, wobei die Eigenständigkeit der einzelnen Schulen erhalten bleibt. Das neue Konzept basiert auf drei Säulen: schulische Ausbildung mit Matura, sportliche Förderung bis hin zum Hochleistungsbereich und berufliche Perspektiven im Sportumfeld. Berufe wie Sportwissenschaftler:innen oder Eventmanager:innen stehen auf der Liste der Möglichkeiten, die den Schüler:innen offenstehen.
Schulsport im Fokus
In Österreich gab es im Schuljahr 2017/2018 bereits 141 Sport-Neue Mittelschulen, die ihren Schüler:innen 3-4 Wochenstunden mehr im Unterrichtsfach „Bewegung und Sport“ bieten. Diese Schulen haben das Ziel, sportlich talentierte Schülerinnen und Schüler zu fördern. Hier gibt es nicht nur ein breites Angebot an Sportarten, sondern auch unverbindliche Übungen, eine erhöhte Teilnahme an Wettkämpfen und zahlreiche Schulveranstaltungen wie Sportwochen. Der Zugang ist für alle Schüler:innen offen, die die notwendigen motorischen Voraussetzungen erfüllen und die Eignungsprüfung bestehen.
Die Entwicklung in Mattersburg könnte ein richtungsweisendes Beispiel für andere Regionen in Österreich sein. Sport Austria-Präsident Hans Niessl sieht Mattersburg bereits als Kompetenzzentrum für Sport und Bildung und fordert ähnliche Projekte im ganzen Land. Ein echter Vorstoß in die Zukunft, der die Verbindung von schulischer Exzellenz und sportlicher Höchstleistung neu definiert. Die kommenden Jahre könnten spannend werden für alle, die sich für diese neue Schulform interessieren!
