Am 20. September 2026 starteten die Radfahrer des Union Radclub St. Margarethen zu einer beeindruckenden Reise. Sie pedalten von St. Margarethen zum Gardasee und zurück – eine Strecke von insgesamt 1.109 Kilometern. Die Gruppe setzte sich aus sieben Mitgliedern zusammen: Thomas Lechner, Heribert Schmidl, Rudolf Haiderer, Franz Siedl, Karl Bäuchler sowie den Brüdern Siegfried und Manfred Gundacker. Die Vorfreude war riesig, als sie bei einem feierlichen Reisesegen in der Pfarrkirche St. Margarethen den ersten Tritt in die Pedale setzten.

Die Tour erstreckte sich über 11 Tage, mit 10 Tagesetappen und einem Ruhetag, der in Garda verbracht wurde. Die Bedingungen waren nicht immer optimal – windige Abschnitte und späterer Regen forderten den Radlern einiges ab. Aber die Aussicht auf die Edelweißspitze am Großglockner, die sie am Ende des dritten Tages erreichten, machte alles wett. Insgesamt waren sie 48 Stunden und 2 Minuten auf dem Rad und bewältigten stolze 11.890 Höhenmeter. Ein echtes Abenteuer!

Die Route und die Herausforderungen

Die Route führte sie durch malerische Landschaften und fordernde Anstiege. Am ersten Tag ging es von St. Margarethen über Wenig ins Gesäuse, gefolgt von einer Etappe nach St. Johann im Pongau. Der dritte Tag war der Höhepunkt, als die Gruppe die Edelweißspitze erreichte. Von dort aus ging es weiter nach Toblach bei den Drei Zinnen, und schließlich zur Stadt Bozen. Der Höhepunkt war sicherlich die Etappe von Bozen nach Garda am Gardasee, wo sie sich nach den harten Anstiegen eine wohlverdiente Pause gönnen konnten.

Nach dem Ruhetag radelten sie weiter nach Kaltern und Trafoi, bevor sie das Stilfserjoch, den Umbrail Pass und schließlich den Reschenpass überquerten. Die letzten Kilometer führten sie nach Innsbruck, wo die Rückreise mit Zug und Begleitbus organisiert wurde. Ein Begleitbus von Siegfried Gundacker transportierte das Gepäck, Werkzeug und Verpflegung, was die Tour erheblich erleichterte.

Fahrradtourismus im Aufschwung

Die Begeisterung für Radreisen wächst nicht nur in Österreich, sondern auch in ganz Mitteleuropa. Laut aktuellen Statistiken hat der Fahrradtourismus seit den 1980er Jahren stark an Popularität gewonnen. Mehr als 3,6 Millionen Deutsche haben zuletzt eine Radreise unternommen – und viele davon planen Touren mit mehreren Übernachtungen. Der Fahrradbestand in Deutschland hat Rekordwerte erreicht, was die Zahl der potenziellen Radreisenden weiter erhöht.

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Immer mehr Menschen entscheiden sich zudem für E-Bikes, die das Radreisen für eine breitere Altersgruppe attraktiv machen. Die meisten Radreisenden sind zwischen 45 und 64 Jahren alt und unternehmen ihre Touren bevorzugt mit Partner:innen oder Freunden. Die Gemeinschaft und das gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund – genau wie bei der Reise der Radler aus St. Margarethen.