Am 18. September 2026 war es endlich so weit: Die Volkshilfe Wilfersdorf feierte ihr 11-jähriges Bestehen im beeindruckenden Schloss Wilfersdorf. Ein Fest, das nicht nur der Rückschau diente, sondern auch den vielen engagierten Menschen gewidmet war, die die Organisation über die Jahre hinweg unterstützt haben. Es war ein Abend voller persönlicher Geschichten, Dankesworte und sogar ein prominenter Gast war anwesend! Alexander Rüdiger, besser bekannt als „Mr. Moneymaker“, sorgte mit seinen Erzählungen für beste Unterhaltung.

Die Organisation wurde 2015 gegründet, als die große Flüchtlingswelle viele Menschen in Not brachte. „Das war eine herausfordernde Zeit“, erinnerte sich Hans Hager, der Vizepräsident der Volkshilfe, der auch seine positive Bilanz der Arbeit während des Jubiläumsabends zog. „Wir haben viel erreicht und viele Menschen unterstützen können“, so Hager. Besonders bemerkenswert war, dass das zehnte Jubiläum nicht gefeiert wurde, da Hager zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Amt war.

Ein Blick zurück auf elf Jahre Engagement

Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Tatzber und der Stiftung Fürst Liechtenstein hat die Volkshilfe Wilfersdorf über die Jahre hinweg zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die nicht nur das Bewusstsein für die Not der Menschen schärfen, sondern auch direkte Hilfe finanzierten. Zahlreiche Aktivitäten wurden bei der Feier reflektiert, und viele Mitarbeitende sowie Gründungsmitglieder wurden für ihr unermüdliches Engagement geehrt. Zu den Geehrten gehörten Irene Amon, Franziska und Kurt Baumgartner, Christian Dersch, Hans-Dieter Dörr und viele weitere, die sich in den letzten elf Jahren für die gute Sache eingesetzt haben.

Ein besondere Anekdote des Abends kam von Vizebürgermeister Gerhard Strasser, der mit einem humorvollen Ausblick auf die nächste Feier in 11 Jahren die Stimmung auflockerte. „Wir sehen uns zur 22-Jahr-Feier“, versprach er den Anwesenden, was für einige Lacher sorgte. Der Abend endete mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die die Arbeit der Volkshilfe Wilfersdorf unterstützen – eine wahrhaftige Gemeinschaftsleistung!

Herausforderungen und Unterstützung für die Bedürftigen

Die Herausforderungen, mit denen die Volkshilfe Wilfersdorf konfrontiert war, sind nicht zu unterschätzen. In einer Zeit, in der viele Menschen aus ihrer Heimat flüchten mussten, hat die Organisation eine wichtige Rolle gespielt. Dabei wurde nicht nur geholfen, sondern auch ein Zeichen für Mitmenschlichkeit gesetzt. Die Unterstützung reicht von direkter Hilfe bis hin zu Veranstaltungen, die das Bewusstsein für die Notlage der Menschen schärfen.

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Um einen weiteren Blick auf die Herausforderungen zu werfen, die viele Menschen in Not betreffen, ist das Beispiel von Assibi Issaka, einer 47-jährigen Frau aus Niger, bemerkenswert. Nach dem Verlust ihres Ehemanns bei einem Terroranschlag floh sie mit ihren fünf Kindern und war auf der Suche nach Sicherheit und Unterstützung. Solche Geschichten sind es, die uns daran erinnern, wie wichtig die Arbeit von Organisationen wie der Volkshilfe ist. Im Jahr 2023 startete der ASB ein Hilfsprojekt in Niger, das viele Menschen, darunter auch besonders verletzliche Personen wie Assibi, unterstützt.

Diese Geschichten und die Arbeit der Volkshilfe Wilfersdorf zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam für Menschen in Not einzustehen. Während wir auf die nächsten Jahre blicken und die Herausforderungen, die noch vor uns liegen, betrachten, bleibt die Hoffnung, dass die Gemeinschaft weiterhin zusammenhält und unermüdlich hilft.