In Gänserndorf tut sich was – und das nicht zu knapp! Die Gleichenfeier bei der Bezirkshauptmannschaft hat einen wichtigen Baufortschritt markiert. Die Sanierungsarbeiten am Amtsgebäude, die bereits 2025 begonnen haben, sind absolut im Zeitplan. Der Rohbau ist mittlerweile abgeschlossen, und die Arbeiten schreiten wie geplant voran. Das Ziel der Sanierung? Eine Anpassung an die modernen Anforderungen eines Verwaltungsbetriebs. Schließlich ist das bestehende Gebäude nicht mehr zeitgemäß. Es soll nun eine moderne, effiziente Verwaltung entstehen, die nicht nur ausreichend Platz bietet, sondern auch klimafreundlich ist.

Die Fertigstellung des neuen Amtsgebäudes ist für den Herbst 2027 vorgesehen. Während der Bauphase läuft der Amtsbetrieb übrigens in einem Ausweichquartier weiter. Das Bauvorhaben umfasst sowohl den historischen Bestand als auch einen neueren Gebäudeteil sowie einen komplett neuen Zubau im Passivhausstandard. Das bedeutet, dass hier auch die energetische Sanierung großgeschrieben wird. Ziel ist es, den Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und Strom deutlich zu senken. Und das wird nicht nur durch moderne Technologien erreicht, sondern auch durch den Einsatz von CO₂-reduziertem Beton aus der Region – ein echter Schritt in die richtige Richtung für den Klimaschutz!

Energetische Sanierung im Fokus

Die Reihenfolge beim Sanieren ist auch hier entscheidend: Zuerst kommt die Analyse, dann die Gebäudehülle und schließlich die Anlagentechnik. So wird vermieden, dass überdimensionierte Heizungen installiert werden. Übrigens, für viele Einzelmaßnahmen gibt es staatliche Zuschüsse im Rahmen des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) – ein echter Bonus von 5% obendrauf! Förderungen kommen über BAFA und KfW, wobei es Zuschüsse für Einzelmaßnahmen gibt und sogar spezielle Förderungen für den Heizungstausch. Das gilt auch für Komplettsanierungen.

Es gibt zwar keine allgemeine Pflicht zur energetischen Sanierung, aber die GEG-Pflichten müssen beachtet werden, wie etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke. In Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) genügt eine einfache Mehrheit für Beschlüsse. Wenn es um die Finanzierung solcher Maßnahmen geht, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Rücklagen, Sonderumlagen oder Gemeinschaftskredite können hier hilfreich sein. Die Rolle der Hausverwaltung dabei? Sie koordiniert alles: von der Energieberatung über Angebote bis hin zu Förderanträgen.

Ein Blick in die Zukunft

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ wieder aufgenommen. Die Unterstützung von Kommunen beim klimagerechten Umbau von Stadtquartieren ist ein weiteres spannendes Element, das den Weg zur Klimaneutralität bis 2045 ebnen soll. Für 2025 und 2026 stehen jeweils 75 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Dieses Programm soll nicht nur Konzepte für energetische Sanierungen und die Dekarbonisierung der Energieversorgung fördern, sondern auch ein Sanierungsmanagement zur Begleitung der Umsetzung.

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Das Augenmerk liegt dabei auf serielle Sanierungen, Nahwärmenetzen und der Nutzung von Abwärme. Städtische, denkmalpflegerische und soziale Aspekte spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Maßnahmen zur CO2-Reduktion sind nicht nur notwendig, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung, um die Lebensqualität in unseren Städten zu erhöhen.