Heute, am 11. Juni 2026, fand in Sankt Pölten eine beeindruckende Veranstaltung statt, die nicht nur die besten Umweltprojekte in Niederösterreich auszeichnete, sondern auch einen Blick auf die Zukunft der nachhaltigen Unternehmensführung warf. Aus den Förderprogrammen Ökomanagement NÖ und Ökologische Betriebsberatung wurden zahlreiche Projekte gewürdigt, die zeigen, wie Unternehmen, Gemeinden und gemeinnützige Organisationen Verantwortung für unsere Umwelt übernehmen können.

Die Auszeichnungen wurden von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker überreicht. Pernkopf betonte die Notwendigkeit von Entlastungen für Betriebe und Gemeinden. „Wir müssen die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellen“, sagte er. Besonders wichtig ist ihm der Ausbau erneuerbarer Energien und die Einsparung beim Verbrauch, die sowohl der Umwelt als auch den Betrieben zugutekommen. Ecker ergänzte, dass nachhaltiges Wirtschaften ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist. In Zeiten steigender Energiepreise ist das ein klarer Aufruf an alle Unternehmen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Best-Practice-Projekte im Fokus

Unter den ausgezeichneten Projekten stachen einige besonders hervor. Die NIKKO Photovoltaik GmbH beeindruckte mit ihrem naturnahen Firmenstandort, einem ausgezeichneten Regenwassermanagement und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität. Auch das RW Serviceteam GmbH erhielt Anerkennung für seine effizienten Produktionsprozesse, die zu einer CO₂-Einsparung von 930 kg durch Reparaturen führten. Die Bäckerei Richter e.U. hat auf erneuerbare Energien umgestellt und spart jährlich 67 Tonnen CO₂ ein.

Die Fernwärme St. Pölten setzt auf Ökostrom und erzielt jährliche Einsparungen von über 45 Tonnen CO₂. Das Stift Altenburg nutzt Photovoltaik, Stromspeicher und eine Biomasse-Heizanlage, während die Schinnerl Metallbau GmbH mit ihrer Photovoltaikanlage beeindruckt und jährlich 87 Tonnen CO₂ reduziert. Diese Projekte sind nicht nur Vorbilder, sondern auch ein Ansporn für andere, es ihnen gleichzutun. Für mehr Informationen zu den ausgezeichneten Projekten lohnt sich ein Blick auf www.oekomanagement.at.

Energiepolitik und Fördermöglichkeiten

Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die Diskussion über Energiepolitik als wichtigen Standortfaktor. Keynotes von Alfons Haber (E-Control) und Gerhard Christiner (Austrian Power Grid) beleuchteten die aktuellen Herausforderungen im Bereich Energiepreise und erneuerbare Energien. Die Teilnehmer waren sich einig: Leistbare Energiepreise und eine sichere Versorgung sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

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Um Unternehmen dabei zu unterstützen, in nachhaltige Technologien zu investieren, hat das Bundeswirtschaftsministerium verschiedene Förderprogramme ins Leben gerufen. Die Bundesförderung für Energieberatung bietet Zuschüsse zu Beratungskosten, um wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vor Investitionen zu unterstützen. Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von verschiedenen Fördermodulen, die bis zu 55% der Kosten decken. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass sich Unternehmen nicht nur um ihre eigenen Belange kümmern, sondern auch um die Umwelt. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt.