Blitzlichtgewitter im Saarland: Der Countdown zu den neuen Geschwindigkeitskontrollen läuft!
Heute ist der 28.09.2026, und während die Vorfreude auf das Wochenende wächst, gibt es auch einige ernsthafte Themen, die Autofahrer im Saarland betreffen. Am 29. September 2026 werden sowohl mobile als auch stationäre Blitzer aktiv, und es lohnt sich, einen genauen Blick darauf zu werfen.
Die mobilen Blitzer machen dabei keine Gefangenen! Am kommenden Dienstag wird unter anderem auf der L 108 in Ensheim-Merzig und auf der L 174 zwischen der Anschlussstelle Heusweiler und dem Autobahnkreuz Neunkirchen gemessen. Fahrer sollten sich also in Acht nehmen, denn diese Kontrollen werden täglich aktualisiert und können jederzeit auftauchen.
Stationäre Blitzer und Schäden
Doch nicht nur mobile Blitzer sind ein Thema. Im gesamten Saarland wird das Netz der stationären Blitzer kontinuierlich ausgebaut. In Saarbrücken gibt es bereits mehrere feste Blitzerstandorte, die für die Verkehrssicherheit sorgen sollen. Allerdings ist auch nicht alles rosig: Ein Blitzer in Fechingen wurde beschädigt, und der Schaden beläuft sich auf satte 6.000 Euro. Es ist also nicht nur der eigene Geldbeutel, der durch Geschwindigkeitsübertretungen in Mitleidenschaft gezogen wird.
Die Bußgelder nach einer Geschwindigkeitsüberschreitung können ganz schön ins Geld gehen. Innerorts gibt’s schon ab 10 km/h zu viel eine Strafe von 30 Euro, und die Beträge steigen schnell an. Wer über 60 km/h zu schnell fährt, kann sich auf ein Bußgeld von bis zu 700 Euro plus mehrere Monate Fahrverbot einstellen. Das schreckt viele ab – und das ist auch gut so!
Widerspruch und Blitzerstandorte
Wenn es doch einmal knallt und man einen Bußgeldbescheid in den Briefkasten bekommt, hat man zwei Wochen Zeit, um Widerspruch einzulegen. Das geht ganz formlos per Brief, Fax oder E-Mail, und es lohnt sich, die Messung durch einen Anwalt überprüfen zu lassen. Schließlich gibt es viele Möglichkeiten, um Fehler zu finden, die einem helfen könnten, das Bußgeld abzuwenden.
Die Blitzerstandorte sind überall im Saarland verstreut. In Saarbrücken etwa sind die Dudweilerstraße, die Völklinger Straße und die B51 in Richtung Güdingen bekannt. Auch in Neunkirchen wird besonders in Tempo-30-Zonen und in der Nähe von Schulen kontrolliert. In Saarlouis sind die Blitzer vor allem in stark befahrenen Wohngebieten aufgestellt, während in Homburg die Einfahrtsstraßen und die B423 unter die Lupe genommen werden.
Die zuständigen Behörden sind hier die Landespolizei Saarland für mobile und stationäre Messungen sowie die kommunalen Ordnungsämter, die in Städten wie Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Homburg aktiv sind. Es bleibt also spannend, wie sich die Verkehrskontrollen in den kommenden Wochen entwickeln werden.
