Blitzlichtgewitter im Saarland: So entkommst du den Tempokontrollen!
Heute ist der 23.09.2026 und während die Menschen in Neunkirchen ihren Alltag leben, gibt es eine wichtige Mitteilung zu den Tempokontrollen im Saarland. Mobile Blitzer sind am heutigen Tag auf verschiedenen Strecken aktiv. Dazu gehört die A 8 zwischen der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz und dem Autobahnkreuz Neunkirchen sowie die A 1 zwischen den Abfahrten Eppelborn und Riegelsberg. Auch auf der L 152, die Nunkirchen mit Weiskirchen verbindet, kann es zu Geschwindigkeitsmessungen kommen. Es ist also angeraten, das Gaspedal nicht zu fest durchzudrücken!
Ein Blick auf die Straßen zeigt, dass die Polizei und die kommunalen Ordnungsämter im Saarland nicht nur auf mobile Blitzer setzen. In Saarbrücken sind stationäre Blitzer installiert, die verstärkt zur Geschwindigkeitsüberwachung genutzt werden. Und die gute alte Vandalismus-Geschichte: Ein Blitzer in Fechingen wurde kürzlich mit Klebeband beklebt und beschädigt. Der Schaden? Ganze 6.000 Euro! Das ist wirklich nicht okay – schließlich könnte das Geld für sinnvollere Dinge verwendet werden.
Bußgelder und deren Auswirkungen
Ein Bußgeldbescheid kommt in der Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen nach der Kontrolle ins Haus. Je nach Schwere der Geschwindigkeitsüberschreitung variieren die Bußgelder und Punkte. Innerorts kann man zum Beispiel bei einer Überschreitung von bis zu 10 km/h mit 30 Euro rechnen. Spannend wird es bei 31 bis 40 km/h – hier drohen 260 Euro plus zwei Punkte und sogar ein Monat Fahrverbot. Das kann ganz schön ins Geld gehen! Und für die, die immer wieder in die Fänge der Blitzer geraten, können die Strafen noch drastischer ausfallen.
Außerorts sind die Bußgelder etwas niedriger, aber auch da gibt’s kein Pardon. Wer außerhalb der Ortschaften mit 41 bis 50 km/h zu schnell fährt, muss 320 Euro bezahlen und erhält zwei Punkte auf dem Konto. Die Strafen sind also kein Zuckerschlecken und können im Ernstfall sogar zu einem Fahrverbot führen. Ein Gedanke, den man sich vor jeder Fahrt ins Hinterstübchen rufen sollte!
Wo wird kontrolliert?
Die Blitzerstandorte sind nicht willkürlich gewählt. In Saarbrücken sind die Dudweilerstraße, die Völklinger Straße und die B51 in Richtung Güdingen die Schwerpunkte. Auch in Neunkirchen wird bevorzugt in Tempo-30-Zonen kontrolliert, insbesondere in der Nähe von Schulen. Das sorgt für mehr Sicherheit, aber auch dafür, dass man besser auf die Geschwindigkeit achten sollte! In Saarlouis liegt der Fokus auf der B269 und in stark befahrenen Wohngebieten. Und in Homburg? Da wird vor allem auf Einfahrtsstraßen und der B423 kontrolliert.
Und falls jemand einen Bußgeldbescheid erhält, hat er zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Das geht formlos per Brief, Fax oder E-Mail. Ein kleiner Tipp: Eine Überprüfung auf formale Fehler kann manchmal Wunder wirken. Zudem kann man die Messung durch einen Anwalt prüfen lassen oder Akteneinsicht anfordern. Es lohnt sich, genau hinzuschauen!
Ein Blick auf die Regeln
Wer denkt, die Regeln sind nicht so wichtig, sollte sich noch einmal überlegen, ob das wirklich die beste Einstellung ist. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ist nicht nur das Bußgeld entscheidend, auch die Punkte können schnell ein Problem darstellen. Besonders für Fahranfänger, die bei einer Überschreitung von 21 km/h mit einer Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen müssen, ist das ein wichtiger Punkt. Und nicht vergessen: Bis 100 km/h gibt es einen Toleranzabzug von 3 km/h, über 100 km/h sind es 3% der gemessenen Geschwindigkeit.
Das alles sind wichtige Informationen, um sicher und rechtlich einwandfrei auf den Straßen unterwegs zu sein. Halte also die Augen offen, fahr vorsichtig und pass auf dich und andere auf – denn die Straßen im Saarland sind immer wieder für Überraschungen gut!
