Die Bergbauernschule Hohenlehen kann sich über einen großartigen Erfolg freuen. Bei der Staatsmeisterschaft der Waldarbeit in Tamsweg, Salzburg, errang die Schule den Staatsmeistertitel sowohl in der Teamwertung als auch in der Einzelwertung der Burschen. Dies unterstreicht die hohe Ausbildungsqualität, die Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in ihrer Lobeshymne auf die Schule hervorhob. Die Schüler der Hohenlehener Schule zeigten ihr Können und holten insgesamt acht Medaillen, darunter Goldmedaillen in den Bewerben Kettenwechsel und Kombinationsschnitt, sowie mehrere dritte Plätze.

Simon Resch, ein talentierter Schüler, gewann den Staatsmeistertitel in der Einzelwertung und glänzte mit einer Bestzeit von 9,92 Sekunden im Kettenwechsel. Auch Fabian Kraushofer und Benedikt Helmel trugen mit jeweils einer Bronzemedaille in ihren Disziplinen zum Erfolg bei. Im Mädchenbewerb sicherte sich Mariella Pichler ebenfalls eine Bronzemedaille. Ein gemischtes Team aus Kärnten und der Steiermark holte den Teamtitel der Mädchen, während Johanna Zojer aus Kärnten die höchste Punktezahl im Wettbewerb erzielte. Diese Erfolge sind das Ergebnis konsequenter Ausbildung und intensiven Trainings, wie Forstlehrer Bernhard Gill betonte.

Erfolge bei der Waldolympiade

Die Bergbauernschule Hohenlehen hat sich nicht nur bei der Staatsmeisterschaft hervorgetan. Im Vorjahr gewannen die Schüler bereits bei der Alpe-Adria-Waldolympiade in Kärnten, wo das Burschen-Team den zweiten Platz belegte und Jonas Löffler in der Disziplin „Kombinationsschnitt“ siegte. Diese Waldolympiade, die in Burgeis, Südtirol stattfand, ist der teilnehmerstärkste Forstwettkampf in Europa, bei dem etwa 220 Schülerinnen und Schüler aus 20 Fachschulen aus sechs Ländern teilnahmen. Österreich stellte mit 14 Teams die größte Delegation.

Die Erfolge der Bergbauernschule sind nicht zufällig. Die Kombination aus theoretischer Schulbildung und praktischer Ausbildung unter der Anleitung von erfahrenen Lehrkräften wie Trainer Alexander Danner, Bernhard Jagersberger und Stefan Mandl spielt eine zentrale Rolle. Diese intensive Vorbereitung auf die anspruchsvollen und gefährlichen Herausforderungen der Waldarbeit hat den Schülern geholfen, ihre Fähigkeiten in Disziplinen wie Fallkerb, Präzisionsschnitt und Kettenwechsel zu optimieren.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bergbauernschule Hohenlehen wird Österreich bei der Europameisterschaft der Waldarbeit vertreten, die im Mai 2026 an der LFS Litzlhof stattfinden wird. Dieses Ereignis ist nicht nur eine Plattform für die Schüler, ihr Können auf internationaler Ebene unter Beweis zu stellen, sondern zeigt auch das wachsende Interesse an nachhaltiger Forstwirtschaft. In Zeiten, in denen die Gesellschaft zunehmend Wert auf Umwelt- und Naturschutz legt, sind qualifizierte Fachkräfte in der Forstwirtschaft gefragter denn je.

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Die Ausbildung zum Forstwirt, die Möglichkeit, Forstwirtschaftsmeister zu werden, oder ein Bachelorstudium in Forstwirtschaft sind nur einige der Wege, die jungen Menschen offenstehen. In der heutigen Zeit sind vielfältige Möglichkeiten für den Einstieg in naturnahe Berufe gegeben, was die Relevanz der Forstwirtschaft unterstreicht.

Weitere Informationen zu den Erfolgen der Bergbauernschule Hohenlehen finden Sie in diesem Artikel: Hohenlehen holt sich Wald-Staatsmeistertitel und glänzt mit Medaillenregen.