Am Dienstag, den 7. Juli 2026, wird es in Salzburg einen ganz besonderen Tag geben: die Aktion „Die Schule geht baden“. In diesem Jahr wird die Veranstaltung bereits zum 28. Mal durchgeführt und bietet Schülerinnen und Schülern in Begleitung ihrer Lehrkräfte einen kostenlosen Badetag. Die Betreiber der Salzburger Frei- und Hallenbäder sowie der Natur- und Seebäder rechnen mit einer erfolgreichen Umsetzung des Events. Das Angebot umfasst zahlreiche Bäder in der Stadt sowie im Umland von Salzburg, wo die jungen Schwimmer und Schwimmerinnen nicht nur planschen, sondern auch zahlreiche Freizeitmöglichkeiten nutzen können.

Die Bäder bieten alles, was das Herz begehrt: Beachvolleyballplätze, Erlebnis- und Sportbecken, Wasserrutschen und viele weitere Attraktionen. Das Ziel dieser Aktion ist es, den Erholungswert zu steigern und gleichzeitig das Interesse an den Salzburger Bädern zu wecken. Ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung ist der Anstieg des Anteils der Nichtschwimmer unter Kindern und Jugendlichen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sind Schwimmkurse ein unverzichtbarer Teil des sozialen Auftrags.

Die teilnehmenden Bäder

Die Auswahl an teilnehmenden Bädern ist beeindruckend. Dazu gehören unter anderem:

  • Aqua Salza Golling
  • Badeinsel Tamsweg
  • Erlebnisbad Abtenau
  • Erlebnisbad Straßwalchen
  • Erlebnis-Therme Amadé Altenmarkt
  • Freibad „Käpt’n Hook“ Saalbach
  • Freibad „Schlossbad Wiespach“ Hallein
  • Freibad Alpenstraße Salzburg
  • Freibad Anthering
  • Freibad Großarl
  • Freibad Unken
  • Freibad Leopoldskron Salzburg
  • Freibad Mauterndorf
  • Freibad St. Michael
  • Freibad Thalaguna Thalgau
  • Freibad Volksgarten Salzburg
  • Freischwimmbad Pfarrwerfen
  • Freizeitzentrum Zell am See
  • Strandbäder Thumersbach, Seespitz und Zell am See
  • Fuschlseebad Fuschl am See
  • Hinkelsteinbad Piesendorf
  • Seepark Badesee St. Martin
  • Steinbergbad Lofer
  • Strandbad Henndorf
  • Strandbad Mattsee
  • Vital- und Wellnesszentrum Samsunn Mariapfarr
  • Wasserfallbad Krimml
  • Wasserwelt Amadé Wagrain
  • Wengsee Werfenweng
  • Schlossbad Bruck an der Großglocknerstraße

Schwimmfähigkeit und ihre Bedeutung

Die Schwimmfähigkeit ist ein wichtiges Lernfeld für Kinder, das nicht nur Spaß macht, sondern auch lebensrettend sein kann. Laut einer Studie der DLRG aus dem Jahr 2022 haben über 20 % der Kinder im Alter von 5 bis 17 Jahren keine Schwimmfähigkeiten. Dies ist alarmierend, zumal 58 % der Kinder am Ende der Grundschule als keine sicheren Schwimmer gelten. In vielen Fällen wird das Seepferdchen fälschlicherweise als Nachweis für sicheres Schwimmen angesehen, während es lediglich die Grundlagen bescheinigt. Das eigentliche Ziel sollte das Erreichen des Schwimmabzeichens Bronze sein, dem sogenannten Freischwimmer.

Die Situation ist besonders besorgniserregend in sozialen Brennpunkten und unter Kindern mit Migrationshintergrund. Hier zeigen sich die Folgen des „Bädersterbens“, das zwischen 2000 und 2019 zu einem Rückgang geeigneter Schwimmbäder in Deutschland um bis zu 43 % führte. Die COVID-19-Pandemie hat die Situation weiter verschärft, da viele Schwimmbäder schließen mussten oder der Zugang eingeschränkt war. Frühzeitige Wassergewöhnung ist der Schlüssel, und schon im Säuglingsalter können Kinder spielerisch an das Wasser herangeführt werden. Also, Eltern, nutzt die Gelegenheit! Schwimmen sollte ein fester Bestandteil des Freizeitprogramms sein.

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Die Aktion „Die Schule geht baden“ bietet eine hervorragende Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen. Durch Schwimmkurse und gemeinsames Schwimmen können Kinder nicht nur ihre Fähigkeiten verbessern, sondern auch viel Spaß haben und wertvolle Erinnerungen sammeln. Wenn sie mit ihren Freunden und Lehrern ins Wasser springen, wird das Lernen zum Abenteuer.

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