Neuer Schwung im Kleingartenverein Baden unter Georgina Hiksch
In Baden, wo der Frühling mit all seinen Farben und Düften erwacht, gibt es frische Nachrichten aus dem Kleingartenverein. Der größte seiner Art in der Region, mit rund 260 Gärten und einer Gesamtfläche von etwa 85.000 m², hat einen neuen Wind in seine alten Strukturen gebracht. Im März wurde Georgina Hiksch zur ersten Obfrau des 109 Jahre alten Vereins gewählt. Das ist nicht nur ein historischer Moment, sondern auch ein Zeichen für den Wandel und die Erneuerung, die der Verein dringend braucht. Hiksch und ihr engagiertes Vorstandsteam zeigen, dass man auch in traditionell gewachsenen Strukturen frischen Schwung hineinbringen kann.
Die Generalversammlung, die am 21. März 2026 im Kolpinghaus stattfand, war ein voller Erfolg. Rund 100 Mitglieder konnten die Wahl von Hiksch zur neuen Obfrau miterleben, und die Stimmung war großartig. Sie ist die erste Person in dieser Rolle und hat sich mit ihrem offenen Wesen und ihrer Erfahrung im Schülersekretariat des Gymnasiums Biondekgasse bereits einen Namen gemacht. „Das soziale Miteinander zu fördern, ist unser Ziel“, betonte sie, und das ist in einem Verein, wo über viele Jahre Freundschaften gewachsen sind, besonders wichtig.
Frühschoppen und Gemeinschaftsgeist
Ein erster Frühschoppen unter der neuen Führung hat kürzlich rund 100 bis 120 Mitglieder angezogen. Bei gutem Essen, Grillen und wohltuenden Erfrischungen konnte jeder das Zusammensein genießen. Die Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli sowie zahlreiche Stadt- und Gemeinderäte waren ebenfalls anwesend, was die Bedeutung dieser Veranstaltung unterstreicht. Solche Gelegenheiten stärken die Gemeinschaft im Verein und zeigen, wie wichtig Nachbarschaft und Miteinander sind.
Die Wartezeit auf einen Kleingarten beträgt in Baden etwa 1,5 bis 2 Jahre, was zeigt, wie begehrt diese kleinen grünen Oasen sind. Die Voraussetzungen für die Anmeldung sind klar: Hauptwohnsitz in Baden, österreichische Staatsbürgerschaft und die Vergabe ausschließlich an Menschen aus Wohnungen. Wer Interesse hat, kann sich in der Sprechstunde bei Hiksch direkt um einen Garten bemühen. Zudem ist sie immer für die Sorgen der Mitglieder da, was in einem Verein von großer Bedeutung ist.
Ein Blick in die Zukunft
Unter Hikschs Vorgänger, Alt-Obmann Alfred Weinhengst, der seit 2006 dem Verein vorstand, wurden viele Projekte umgesetzt. Neue Schaukästen wurden errichtet, die Vereinshütte gebaut und ans Stromnetz angeschlossen. Weinhengst übergab die Leitung mit den besten Wünschen an Hiksch, und es bleibt abzuwarten, welche neuen Ideen sie entwickeln wird. Der Verein hat das Potenzial, nicht nur Gärten zu vergeben, sondern auch ein Raum für Integration und Unterstützung zu sein.
Die Bedeutung von Kleingärten als soziale Netze ist nicht zu unterschätzen. Eine Studie über soziale Netzwerke in Kleingartenanlagen zeigt, dass sie als Integrations- und Unterstützungsnetzwerke fungieren. Kontakte zu Nachbarn entstehen, Nachbarschaftshilfe wird großgeschrieben. Diese Aspekte sind nicht nur für ältere Gärtner wichtig, auch für die jüngere Generation bieten Kleingärten einen geschützten Raum, um die Natur kennenzulernen und Lebensqualität zu genießen.
Der Kleingartenverein Baden unter Georgina Hiksch steht somit an einem spannenden Punkt – die Tradition wird bewahrt, während gleichzeitig neue Wege beschritten werden. Es bleibt spannend, wie sich die Entwicklungen fortsetzen werden.
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