Mark Hofstetter: Der Kämpfer gegen die Gelsenplage in Bruck an der Leitha
Heute ist der 10.06.2026, und in Bruck an der Leitha gibt es eine Person, die sich unermüdlich für die Bekämpfung der lästigen Gelsen einsetzt: Mark Hofstetter aus Mannersdorf. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Aulandschaften im Bezirk genau zu überwachen, um die Brutstätten der Gelsen zu vermeiden. Das klingt nach einer Menge Arbeit, aber Hofstetter kennt die „notorischen“ Stellen entlang der Fischa und der Leitha genau. Besonders oft kontrolliert er die Au bei Trautmannsdorf und die Entwässerungsgräben, wo sich die kleinen Plagegeister besonders wohlfühlen.
Auch in Ebergassing und Wienerherberg gibt es Hotspots für Gelsenlarven, die sich entwickeln, wenn das Wasser mehrere Tage steht. Das klingt für viele nach einem kleinen Teich, aber für Gelsen ist es das Paradies. Um die Larven abzutöten, setzt Hofstetter bei Bedarf ein biologisches Mittel namens BTI ein. Er betont jedoch, dass die Vorbeugungsmaßnahmen oft nicht sichtbar sind und daher wenig Anerkennung erhalten. Das ist schon ein bisschen frustrierend, oder? Schließlich arbeitet sein Team aus fünf bis sechs Personen, das bei starken Regenfällen sogar auf das Doppelte anwachsen kann, hart daran, unseren Sommer etwas erträglicher zu machen. Und das nicht allein: Auch viele Freiwillige in den Gemeinden helfen mit.
Die Herausforderung mit der Asiatischen Tigermücke
Eine neue Herausforderung stellt die Asiatische Tigermücke dar, die vereinzelt im Bezirk gesichtet wird, vor allem später im Jahr. Hofstetter beteiligt sich am AGES-Monitoring, bei dem Fallen aufgestellt werden, um die Eigelege der Tigermücken zu untersuchen. Diese kleinen Biester können Tropenkrankheiten wie Dengue, Zika oder Chikungunya übertragen. Doch keine Panik – sie überleben im Raum Bruck-Schwechat den Winter nicht. Im Gegensatz dazu gibt es in Graz bereits eine stabile Population der Tigermücke, wo ein Pilotprojekt zur Eindämmung durch sterile Männchen durchgeführt wurde. Spannend, oder? Wenn man von einer Tigermücke gestochen wird, sollte man einfach ruhig bleiben und die Stelle kühlen. Wenn man nach ein paar Tagen ein Krankheitsgefühl verspürt, ist ein Arztbesuch ratsam. Sicherheit geht vor!
Um die Gelsenbrut zu reduzieren, gibt es einige einfache Maßnahmen, die jeder im eigenen Garten oder Haushalt umsetzen kann. Regentonnen sollten abgedeckt, Blumenuntersetzer regelmäßig geleert und stehendes Wasser vermieden werden. In Bruck und Wilfleinsdorf kann man sogar das biologische Mittel BTI kostenlos in Trafiken erhalten, das unbedenklich für Menschen und Tiere ist. Das ist doch eine tolle Möglichkeit, etwas gegen die Plagegeister zu unternehmen, oder?
Gemeinsam gegen die Gelsen
Stadträtin Tina Heissenberger von der ÖVP hebt die Wichtigkeit gemeinsamer und frühzeitiger Maßnahmen zur Reduzierung der Gelsenbelastung hervor. Es ist klar, dass das Engagement aller Bürger gefragt ist, um die lästigen Stechmücken in Schach zu halten. Die App „Mosquito Alert“ ermöglicht es den Bürgern, Tigermücken zu melden, und die Funde werden auf einer Karte angezeigt. Das ist ein cooles Tool, um gemeinsam aktiv zu werden und die Gelsenpopulation zu überwachen. Es ist faszinierend, wie Technologie in diesem Bereich helfen kann!
Die Herausforderung, die uns die Natur manchmal stellt, ist nicht zu unterschätzen. Aber mit Menschen wie Mark Hofstetter und engagierten Bürgern, die sich für die Bekämpfung von Gelsen einsetzen, kann man dem Problem mit Entschlossenheit und Kreativität begegnen. Es bleibt spannend, wie sich die Situation im Bezirk weiterentwickeln wird, und wir sind gespannt auf die nächsten Schritte im Kampf gegen die kleinen Plagegeister!
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