Im Herzen Österreichs, wo die Donau sanft durch die Landschaft fließt, liegt der Nationalpark Donau-Auen, der die letzte große, naturnahe Flussauenlandschaft Mitteleuropas bewahrt. Vor 30 Jahren gegründet, erstreckt sich dieser beeindruckende Park von der Wiener Lobau bis zur Staatsgrenze bei Hainburg. Anlässlich dieses Jubiläums wurde die neue Ausstellung „Im Fluss“ im Schloss Orth im Bezirk Gänserndorf eröffnet. Diese Ausstellung ist nicht nur ein Highlight für Naturfreunde, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Umweltbildung, besonders für Kinder und Jugendliche.

Die Ausstellung „Im Fluss“ fokussiert sich auf die Donau und deren vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Sie beleuchtet ökologische Besonderheiten und die neuesten Projekte des Nationalparks. Ziel ist es, spielerisch Wissenschaft und das Leben rund um die Donau zu vermitteln. Die Umsetzung dieser Ausstellung erfolgt im Rahmen des Interreg-Projektes Ecovisit SKAT, das den Austausch und die Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz fördert. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind täglich von 9 bis 17 Uhr, und sie ist bis zum 1. November 2026 zugänglich. Neu ist, dass Besucherinnen und Besucher erstmals mit einem Ticket alle Ausstellungen des Nationalparks besuchen können.

Ökologische Besonderheiten des Nationalparks

Der Nationalpark setzt bereits seit 1996 auf ökologischen Flussbau, was sich in verschiedenen Projekten zeigt. Dazu gehört die Wiederanbindung von Seitenarmen der Donau sowie die Renaturierung von Ufern und die Schaffung neuer Kleingewässer. In diesem Jahr stehen die Schwalben- und Paradeisinsel auf der Liste der geplanten Projekte, die natürlicher gestaltet werden sollen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Umweltarbeit ist die Anhebung des Wasserspiegels, um den Lebensraum für viele Arten zu sichern.

Der Nationalpark bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, darunter Amphibien, Fische und Insekten. Besonders bemerkenswert ist der Nachweis von 145 Wildbienenarten, was einen Spitzenwert unter Österreichs Nationalparks darstellt. Zudem brüten jährlich bis zu sechs Seeadlerpaare im Gebiet, und zuletzt wurde sogar die Teichfledermaus in den Auen nachgewiesen. Jährlich zieht der Nationalpark rund 100.000 Besucherinnen und Besucher an, die die Schönheit der Natur hautnah erleben möchten.

Ein Blick in die Zukunft

Die kontinuierliche Arbeit des Nationalparks Donau-Auen zeigt, wie wichtig der Erhalt naturnaher Lebensräume für die Biodiversität ist. Die bevorstehenden Projekte und die engagierte Umweltbildung sind essenziell, um das Bewusstsein für die Natur und den Schutz der Flusslandschaften zu schärfen. So wird der Nationalpark nicht nur zu einem Ort der Erholung und des Lernens, sondern auch zu einem Vorbild für nachhaltigen Naturschutz.

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Für weitere Informationen über die Ausstellung „Im Fluss“ und die Aktivitäten des Nationalparks besuchen Sie bitte die offizielle Website.