Am Hauptplatz von Groß-Enzersdorf war am vergangenen Wochenende richtig was los. Der „Tag der Sicherheit“ zog zahlreiche Besucher an, die sich über die verschiedenen Blaulichtorganisationen informieren wollten. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehren, das Österreichische Bundesheer, der Niederösterreichische Zivilschutzverband, der ÖAMTC, Amateurfunker und sogar die Rauchfangkehrer der Firma Rejmar. Organisiert wurde das Ganze vom Lions Club Marchfeld, der sich um die Verpflegung der Gäste kümmerte. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!
Das Event war nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern auch ein Erlebnis für die ganze Familie. Die Feuerwehren boten aufregende Schauübungen, bei denen die Zuschauer staunten, wie flink und zielgenau die Einsatzkräfte agierten. Besonders beeindruckend war die Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes, die eindrucksvoll demonstrierte, wie man vermisste Personen findet. Das ist echt kein Zuckerschlecken! Die Hundeführer haben jahrelang trainiert, um ihre Hunde auf diese Einsätze vorzubereiten. Die Rettungshunde sind nicht nur tierische Begleiter, sie sind auch Lebensretter – das geht bis zur Suche nach vermissten Personen in Wäldern oder bei Katastrophen wie Gasexplosionen oder Erdbeben.
Ein Blick hinter die Kulissen der Rettungshunde
Wusstet ihr, dass die Ausbildung der Rettungshundeteams ganze 1,5 bis 2 Jahre in Anspruch nimmt? Die Hundeführer müssen sich mit medizinischem Basiswissen, Einsatztaktik und sogar Sprechfunk vertraut machen. Am Ende steht eine Prüfung, nach der die Einsatzfähigkeit bescheinigt wird. Und das Ganze muss alle zwei Jahre wiederholt werden! Wenn man bedenkt, wie wichtig diese Hunde bei den Einsätzen sind, ist das wirklich beeindruckend.
Die Vorführungen waren für viele Familien ein echtes Highlight. Kinder konnten nicht nur zuschauen, sondern auch aktiv teilnehmen. Die Feuerwehren aus Probstdorf, Oberhausen und Franzensdorf hatten ein tolles Kinderprogramm in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz auf die Beine gestellt. Und der ÖAMTC hatte eine Helikopter-Hüpfburg im Angebot – da waren leuchtende Kinderaugen garantiert. Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung. Das ist nicht nur wichtig für die Sicherheit, sondern es öffnet auch Türen zu Berufschancen bei den Blaulichtorganisationen.
Die Rolle der Blaulichtorganisationen
Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie wichtig die Arbeit der verschiedenen Organisationen ist. Die Rettungshundestaffeln sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Bevölkerungsschutzes und tragen entscheidend dazu bei, vermisste Personen schnell zu finden. Diese Teams bestehen aus Hundeführern, die oft jahrelange Erfahrung mit ihren Tieren haben. Die Belange der Rettungshundearbeit werden zentral koordiniert, und die Teams sind in die Einsatz- und Alarmpläne integriert – das ist eine gut durchdachte Struktur!
Insgesamt war der „Tag der Sicherheit“ ein voller Erfolg. Die Kombination aus Information, Action und Spaß machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle. Es ist wirklich schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um sich über Sicherheit und die wichtigen Dienste, die uns alle betreffen, zu informieren. Wenn ihr mehr über die Aktivitäten und Angebote der Blaulichtorganisationen erfahren möchtet, schaut mal auf die Webseite der Rettungshundestaffel oder den ASB.
Für alle, die nicht dabei sein konnten: Das nächste Mal wird sicher wieder spannend! Die Vorbereitungen laufen bestimmt schon. Bis dahin bleibt sicher und neugierig!