In Gmünd, genauer gesagt im Hangar des Zivilschutzzentrums, fand eine beeindruckende Veranstaltung statt, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes (NÖZSV) würdigte. Ja, es war ein Fest, das die Herzen aller Anwesenden berührte. NÖZSV-Präsident Christoph Kainz und die Landtagsabgeordnete Anja Scherzer, die in Vertretung von Zivilschutz-Landesrat Martin Antauer sprach, hielten bewegende Ansprachen. Es war spürbar, wie viel Leidenschaft und Hingabe in der Zivilschutzarbeit steckt. Oft geschieht diese Arbeit im Hintergrund – bei der Organisation, Ausbildung, Krisenvorsorge und Informationskampagnen. Kainz brachte es auf den Punkt: Das stille Engagement ist unerlässlich für die Sicherheit in Niederösterreich.

Die Veranstaltung war nicht einfach nur eine Ehrung, sondern auch eine Feier der Gemeinschaft. Ehrennadeln, Pins, Orden und Partnermünzen in Bronze, Silber und Gold wurden an verdiente Persönlichkeiten verliehen. Christoph Kainz, Anja Scherzer und Bürgermeisterin Helga Rosenmayer überreichten die Auszeichnungen an die Geehrten, die aus verschiedenen Bezirken kamen. Unter den ausgezeichneten Persönlichkeiten aus dem Bezirk Gmünd waren Namen wie Karl Ferus, Gabriele Hornyik und viele mehr. Ein wahres Who’s Who der Ehrenamtlichen!

Gemeinschaftsgeist bei der Safety Tour

Neben der Ehrung der Ehrenamtlichen gab es auch spannende Nachrichten von der Safety Tour 2026 des NÖZSV. In Laa an der Thaya wetteiferten 270 Kinder aus 12 Klassen in verschiedenen Bewerben. Die teilnehmenden Schulen, darunter die Volksschulen aus Herrnbaum, Laa an der Thaya und anderen Orten, boten eine Plattform, um spielerisch Wissen über Sicherheit zu erwerben. Das Sicherheitsquiz, Löschspiel und andere Mitmach-Stationen, organisiert von Partnerorganisationen wie Feuerwehr und Rotem Kreuz, sorgten für viel Begeisterung.

Die beiden bestplatzierten Klassen, die VS Ulrichskirchen und die VS Josef Wondrak Stockerau, qualifizierten sich für das Landesfinale. Ein tolles Erlebnis für die Kinder, die nicht nur Medaillen und Pokale erhielten, sondern auch die Möglichkeit, sich mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen. Veranstaltungsleiter Franz Zehetgruber hob den Wert der ehrenamtlichen Zivilschützer und Lehrer hervor, ohne deren Engagement solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Ein Blick auf das Ehrenamt

Die Bedeutung des Ehrenamtes ist nicht nur in Niederösterreich zu spüren. Eine Studie in Deutschland zeigt, dass 1,76 Millionen Menschen sich im Zivil- und Katastrophenschutz engagieren. Die Engagementquote beträgt rund drei Prozent der Bevölkerung, was seit 1999 konstant geblieben ist. Dennoch gibt es Herausforderungen. Nur ein Drittel der Organisationen hat genügend Mitglieder, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Der Klimawandel trägt zu häufigeren Extremwettereignissen bei, was den Bedarf an ehrenamtlichen Kräften erhöht. Es gibt also viel zu tun – und viel Potenzial für mehr Menschen, sich zu engagieren.

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Die Herausforderungen sind vielfältig: bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf, weniger Bürokratie und mehr Unterstützung für unterrepräsentierte Gruppen. Die Kampagne „Egal was du kannst, du kannst helfen“ soll Menschen motivieren, aktiv zu werden und sich zu engagieren. Es ist an der Zeit, die Türen für neue Mitglieder zu öffnen und das Ehrenamt noch attraktiver zu gestalten.

Heute, am 15.06.2026, können wir stolz auf die Ehrenamtlichen im Zivilschutz zurückblicken und gleichzeitig in die Zukunft schauen, in der noch viele Möglichkeiten liegen. Lassen wir uns inspirieren von der Leidenschaft und dem Engagement, das in Gmünd und darüber hinaus gelebt wird – für eine sichere und starke Gemeinschaft!

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