Neubau des Roten Kreuzes in Gmünd: Ein Zeichen für die Zukunft der Rettungsdienste
In Gmünd tut sich gerade einiges – eine neue Bezirksstelle des Roten Kreuzes entsteht! Die Planungen dazu begannen bereits 2019 in Zusammenarbeit mit dem Land Niederösterreich. Die alte Bezirksstelle, die aus dem Jahr 1979 stammt, war einfach nicht mehr zeitgemäß und bot Platz für gerade mal fünf Fahrzeuge. Aktuell sind es jedoch 17 Fahrzeuge, die jährlich tausende Einsätze absolvieren. Ein Neubau war also überfällig. Die Mitarbeiter hatten sogar die Möglichkeit, ihre Ideen und Vorschläge in die Planung einfließen zu lassen, was sicherlich für ein gutes Gefühl sorgt.
Die Baustellenbesichtigung für das Team fand kürzlich statt. Man kann sich nur vorstellen, wie die Vorfreude in der Luft lag! Fertiggestellt werden soll das neue Gebäude im Herbst 2026, und die offizielle Eröffnungsfeier ist für Frühjahr 2027 geplant. Dieses moderne Bauwerk wird nicht nur durch seine Architektur bestechen, sondern auch durch nachhaltige Aspekte: Eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpen für Heizung und Kühlung, sowie ein begrüntes Flachdach sind nur einige der Highlights. Die Kombination aus Funktionalität und modernem Design wird die Arbeit der Mitarbeiter erheblich unterstützen und die Rettungsdienstleistungen auf ein neues Level heben.
Ein Ort der Begegnung und Weiterbildung
Das neue Gebäude wird nicht nur Garagen und Büroflächen umfassen, sondern auch einen Schulungs- und Simulationsbereich. Das klingt nach einer perfekten Umgebung, um die Fähigkeiten der Rettungskräfte zu schulen und zu verbessern! Die hell gestalteten Räumlichkeiten werden den Mitarbeitern einen angenehmen Arbeitsplatz bieten, und die begrünte Terrasse lädt sicher zu kleinen Pausen ein. Die Planung des Neubaus wird auch dem Erhalt der bestehenden Strukturen und dem Schutz der Umwelt Rechnung getragen, indem der Neubau am bestehenden Standort errichtet wird, um Bodenversiegelung zu minimieren.
Am 15. Juli 2024 fand eine Projektpräsentation statt, an der Vertreter von Blaulichtorganisationen, Sicherheitsorganisationen und auch Politiker teilnahmen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit professioneller Infrastruktur für die Arbeit des Roten Kreuzes und hob die Bedeutung der Nachwuchsarbeit hervor. Über 400 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter im Bezirk Gmünd legen jährlich rund 800.000 Kilometer mit ihren 17 Einsatzfahrzeugen zurück. Das sind beeindruckende Zahlen!
Bürgermeisterin Helga Rosenmayer drückte ihren Stolz über die Leistungen des Roten Kreuzes in Gmünd aus. Schließlich ist der Rettungsdienst eine tragende Säule unserer Gesellschaft. Auch NÖ Rot-Kreuz-Präsident Hans Ebner verwies darauf, dass ein neues Gebäude notwendig sei, um die Mitarbeiter bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Die Politik zeigt sich ebenfalls engagiert und wird das Rote Kreuz durch spezielle Rettungsdienstverträge und Teuerungsausgleiche unterstützen. Es ist ein großes Team, das hier zusammenarbeitet, und die Ergebnisse sprechen für sich.
Die Leistungsbilanz des Jahres 2025 belegt eindrucksvoll die Notwendigkeit dieser Investitionen: 16.446 Einsätze im Rettungsdienst, 754.508 Kilometer zurückgelegt, und über 121.848 Dienststunden geleistet. Im Gesundheits- und Sozialdienst wurden 15.289 Klienten betreut, und auch die Zahl der Erste-Hilfe-Kurse zeigt, wie wichtig die Ausbildung und die Aufklärung in der Bevölkerung sind. Mit 54 Kursen und 595 Teilnehmern wird hier wertvolle Arbeit geleistet.
Der Neubau des Roten Kreuzes in Gmünd ist mehr als nur ein Gebäude. Er ist ein Zeichen für die Zukunft, für eine starke Gemeinschaft und für die unermüdliche Arbeit der Rettungskräfte. Die Vorfreude auf die Eröffnung wächst und ich kann es kaum erwarten zu sehen, wie dieser Ort der Hilfe und des Lernens Gestalt annimmt. Für alle, die sich für die Entwicklung des Roten Kreuzes interessieren, lohnt sich ein Blick auf die Details zur Projektpräsentation und die Fortschritte, die hier gemacht werden.
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