Heute ist der 26.05.2026, und in den Pfarren des Bezirks Gmünd tut sich einiges. In den letzten Wochen gab es personelle Veränderungen, die für frischen Wind in der kirchlichen Gemeinschaft sorgen werden. Besonders im Fokus steht der Ruhestand von Winfried Seul, der viele Jahre als Pfarrer von Brand und Nagelberg-St. Josef tätig war. Mit seinem Rückzug endet ein Kapitel, das von der Hingabe und dem Engagement für die Gemeinde geprägt war.
Ab dem 1. September wird Stanisław Milczanowski die Rolle des Moderators in den Pfarren Brand und Nagelberg-St. Josef übernehmen. Der gebürtige Pole, der 1960 zur Welt kam, hat bereits einen beeindruckenden Lebensweg hinter sich. Nach seinem Studium an der Technischen Militäruniversität in Warschau trat er mit 22 Jahren in das Priesterseminar ein und wurde 1988 zum Priester geweiht. Seither hat er vielfältige Erfahrungen gesammelt, unter anderem als Militär- und Krankenseelsorger. Seit 2008 ist er in Österreich aktiv, wobei sein Tätigkeitsfeld von Purkersdorf über Pulkau bis hin zu mehreren Pfarren im Dekanat Geras reicht. Insgesamt betreute er zehn Pfarren, die nun einen gemeinsamen Pfarrverband bilden.
Neue Gesichter in der Seelsorge
Doch nicht nur in Brand und Nagelberg gibt es Veränderungen. Kristian Müller wird ebenfalls ab 1. September als Pastoralassistent im Pfarrverband Gmünd-Dietmanns tätig sein. Der 1997 geborene Müller bringt frischen Wind mit sich, nachdem er seine schulische Laufbahn an der Volksschule Harbach und der Hauptschule Weitra begann. Seine Matura an der Bundeshandelsakademie Gmünd 2016 war nur der erste Schritt; er studierte Religionspädagogik und Kirchenmusik und wird nun seine Berufsbegleitende Pastorale Ausbildung bis Juni 2025 absolvieren. Neben seiner neuen Rolle im Pfarrverband bleibt er weiterhin im Landesklinikum Gmünd aktiv.
Ein weiterer Neuzugang ist Roman Guttenbrunner, der ebenfalls ab September als Pastoralassistent im Pfarrverband Lainsitztal sowie in den Pfarren Weitra, St. Wolfgang und Spital starten wird. Der 1994 geborene Greimpersdorfer hat bereits eine interessante Laufbahn hinter sich. Nach seiner Ausbildung zum Maurer und einem Zivildienst bei der Emmausgemeinschaft St. Pölten entschied er sich, die Seelsorge zu ergreifen. Seine bisherigen Erfahrungen im Dekanat Zwettl und die Ausbildung zum Pastoralassistenten im Pfarrverband Eggenburg werden ihm sicherlich von großem Nutzen sein.
Ein Blick in die Zukunft
Die personellen Veränderungen in den Pfarren des Bezirks Gmünd sind nicht nur ein Zeichen für Wandel, sondern auch für die dynamische Entwicklung der kirchlichen Gemeinschaft. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die neuen Pastoralassistenten ihre Ideen und Ansätze einbringen werden und inwiefern sie die Bedürfnisse der Gemeinden erfüllen können. Die Herausforderung, die Traditionen zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen, ist eine, die sicherlich einige von ihnen annehmen werden.
Insgesamt zeigt sich, dass die Pfarren in Gmünd auf einem guten Weg sind, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Mit frischem Personal und neuen Perspektiven dürfen die Gemeindemitglieder auf eine lebendige und inspirierende Zeit hoffen. Vielleicht wird der eine oder andere sogar die Gelegenheit nutzen, die neuen Seelsorger persönlich kennenzulernen und ihre Visionen für die Zukunft zu hören.
Für weitere Informationen zu den personellen Veränderungen in den Pfarren empfiehlt sich ein Blick in die Quelle.
