In Hollabrunn stehen die Lauschs vor einer besonderen Herausforderung. Judith und Nikolaus bereiten sich auf den zehnten Geburtstag ihres Sohnes Benjamin vor, der am 11. Juli 2016 das Licht der Welt erblickte. Doch sein Leben begann alles andere als gewöhnlich. Benjamin wurde nämlich zehn Wochen vor dem errechneten Geburtstermin per Notkaiserschnitt geboren. Nach einem turbulenten Start mit einer massiven Gehirnblutung verbrachte der kleine Kämpfer fast drei Monate auf der Intensivstation, bevor er im September 2016 mit der Diagnose infantile Zerebralparese (ICP) nach Hause durfte.

Diese Diagnose bringt für die Familie eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. Benjamin leidet an einer Bewegungsstörung, was bedeutet, dass er vermutlich nie ohne Hilfsmittel gehen kann. Im Jahr 2017 zogen Judith und Nikolaus in das Haus von Judiths Eltern, um Benjamin bestmöglich unterstützen zu können. Hier setzen sie alles daran, das Zuhause barrierefrei zu gestalten. Der Umbau umfasst einen Aufzug und ein barrierefreies Badezimmer, während eine Rampe zur Haustür gerade in Arbeit ist, damit Benjamin bequem mit seinem Rollstuhl Zugang hat.

Die finanziellen Hürden

Die Umbaukosten summieren sich auf etwa 220.000 Euro. Hinzu kommt der Kauf eines neuen Autos mit einer barrierefreien Rampe, der mit 65.000 Euro zu Buche schlägt. Judith plant außerdem, einen Outdoor-Rollstuhl für Benjamin anzuschaffen, dessen Kosten bei mindestens 27.000 Euro liegen. Das sind immense Summen, die die Familie bewältigen muss. Um diese finanziellen Hürden zu überwinden, haben sie eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Benjamin selbst ist ein aktives Kind, kreativ und sportbegeistert. Er besucht die Schule, wo er sich in vielen Aktivitäten einbringt. Kürzlich haben Nikolaus und Benjamin die Sportarena Wien besucht, wo er die Möglichkeit hat, an Rollstuhl-Mannschaftssportarten teilzunehmen. Diese Aktivitäten sind nicht nur wichtig für seine körperliche Entwicklung, sondern auch für sein soziales Miteinander.

Was bedeutet infantile Zerebralparese?

Die infantile Zerebralparese ist eine Bewegungsstörung, die in der Regel in den ersten Lebensmonaten auffällt. Anzeichen sind häufig Schwierigkeiten beim Sitzen, Krabbeln oder Laufen. Typische Bewegungsmuster können asymmetrisches Greifen oder anhaltender Muskeltonus sein. Benjamin zeigt, wie unterschiedlich die Ausprägungen dieser Erkrankung sein können. Bei der häufigsten, spastischen Form, gibt es erhöhte Muskelspannung, die zu steifen und unkontrollierten Bewegungen führt. Und obwohl die Gehirnschädigung selbst nicht fortschreitend ist, können sich die Auswirkungen im Wachstum verändern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Frühzeitige Therapien – sei es Physiotherapie, Ergotherapie oder Sprachtherapie – sind entscheidend. Sie können den Verlauf der ICP günstig beeinflussen. Unterstützende Hilfsmittel spielen ebenfalls eine große Rolle, um die Mobilität und Selbstständigkeit der Kinder zu fördern. Durch die richtige Unterstützung kann die Lebensqualität erheblich verbessert werden, was für die Familie Lausch besonders wichtig ist.

Die Lauschs stehen vor einer enormen Aufgabe, doch sie kämpfen mit aller Kraft für Benjamin. Ihre Spendenaktion ist ein wichtiger Schritt, um die notwendigen finanziellen Mittel zu mobilisieren und ihrem Sohn die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Es ist bewundernswert, wie sie sich für die Belange ihres Kindes einsetzen und dabei nie den Mut verlieren.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom und VeloCore.