Heute ist der 27.04.2026 und in der Bezirkshauptstadt Korneuburg gibt es Neuigkeiten, die die Gesundheitsversorgung in der Region betreffen. Das neue Weinviertel-Klinikum Süd wird in Stockerau errichtet, was bei ÖVP-Stadtchef und Landtagsabgeordnetem Christian Gepp gemischte Gefühle auslöst. Während er die Entwicklung positiv sieht, hat er auch Bedenken hinsichtlich der akademischen Ausbildungsmöglichkeiten in Korneuburg, die durch die Entscheidung beeinflusst werden könnten. Das bestehende Krankenhausgebäude in Korneuburg wird jedoch nicht ungenutzt bleiben, sondern in ein Ausbildungszentrum für Pflegeberufe umgewandelt.

Die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region sind ein zentrales Thema, da sie bis 2040 nach Korneuburg verlagert werden sollen. Während die Gesundheits- und Krankenpflegeschule im Landesklinikum Mistelbach erhalten bleibt, wird in Hollabrunn ein neuer Gesundheits- und Pflegecampus im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ entstehen. Dieser Campus wird ein Pflege- und Betreuungszentrum mit 144 Plätzen, ein psychosoziales Zentrum mit 72 Plätzen, ein Mutter-Kind-Haus für bis zu 18 Plätze sowie eine Tagesstätte für Senioren mit bis zu 20 Plätzen umfassen.

Steigende Nachfrage nach Pflege

Die Prognosen zeigen einen signifikanten Anstieg der über 65-Jährigen in der Region, während gleichzeitig die Anzahl der Nachkommen, die sich um diese älteren Menschen kümmern können, zurückgeht. Dies führt zu einem erwarteten Anstieg von 42 Prozent an Menschen, die eine stationäre Pflege benötigen. ÖVP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont daher die Notwendigkeit, Fachkräfte auszubilden und junge Menschen in der Region zu halten. Die Diskussion über die Art der Ausbildung am neuen Ausbildungscampus bleibt jedoch offen, und Gepp äußert Zweifel an der Möglichkeit einer akademischen Ausbildung in Korneuburg.

Der Klinikbau soll bis 2040 adaptiert werden, um eine realitätsnahe Ausbildungsatmosphäre zu schaffen. Zukünftige Entwicklungsprojekte könnten auch Fachhochschul-Ausbildungen und Kooperationen mit medizinisch-universitären Einrichtungen umfassen. Dies könnte nicht nur die Qualität der Ausbildung verbessern, sondern auch dazu beitragen, die Fachkräftebindung in der Region zu stärken.

Ausbildung und Zukunftsperspektiven

In diesem Kontext ist es wichtig, die Ausbildungsangebote an den bestehenden Institutionen zu betrachten. Der Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege wird beispielsweise vom IMC Krems angeboten. Die Schaffung eines modernen Ausbildungscampus in Korneuburg könnte dazu beitragen, die Region als Ausbildungsstandort zu positionieren und den Bedürfnissen des wachsenden Marktes gerecht zu werden.

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Insgesamt zeigt sich, dass die Gesundheitsversorgung und die Ausbildung im Pflegebereich in Korneuburg und Umgebung vor großen Herausforderungen stehen. Die geplanten Entwicklungen im Gesundheits- und Pflegebereich könnten nicht nur die Lebensqualität der älteren Generation verbessern, sondern auch neue Perspektiven für junge Menschen schaffen, die eine Karriere im Gesundheitswesen anstreben. So wird Korneuburg vielleicht bald nicht nur für seine schöne Landschaft, sondern auch für seine zukunftsorientierte Ausbildung im Gesundheitssektor bekannt sein.

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