Am 12. Mai 2026 fand im Wiener Gergely’s das große Finale der Schlossquadrat-Trophy 2026 statt – ein Event, das für die österreichische Wein- und Gastronomieszene mittlerweile ein fester Bestandteil ist. Mit einem klaren Motto im Hintergrund, das sich um das Zusammenspiel von Natur und Boden dreht, konnte Martin Heinzl (geb. 2000) vom Weingut Heinzl-Gettinger in Deinzendorf den Wettbewerb für sich entscheiden. Seine Philosophie, „Im Einklang mit der Natur und Boden“, spiegelt sich in seinen Weinen wider und kam bei der Jury besonders gut an. Die Freude über seinen Sieg ist bei ihm und seinen Unterstützern spürbar – ein wichtiger Meilenstein in seiner Karriere!
Die Veranstaltung wurde von Michael Wanits moderiert, der durch den Abend führte und die sechs Finalisten vorstellte. Besonders stark vertreten war das Weinviertel, das mit drei Teilnehmern glänzen konnte. Neben Heinzl traten auch Katharina Baumgartner aus Untermarkersdorf und Johannes Kölbl aus Röschitz an. Die anderen Finalisten waren Martin Hahnekamp aus Leithaberg, Lukas Schiefermair aus dem oberösterreichischen Bergland und Johannes Haimerl aus dem Kamptal. Jede dieser Weinpersönlichkeiten brachte ihre eigenen Kreationen und Geschichten mit, was das Event besonders lebendig machte.
Ein Blick hinter die Kulissen der Schlossquadrat-Trophy
Die Schlossquadrat-Trophy, die seit 2009 in Kooperation mit dem SALON Österreich Wein stattfindet, bietet eine Plattform für Jungwinzer, um sich zu präsentieren und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die nächsten Einzelverkostungen starten bereits am 7. Oktober 2025 und finden dann jeden zweiten Dienstag im Monat statt. Dabei können die Gäste nicht nur die Weine der angehenden Winzer bewerten, sondern genießen auch Fingerfood aus der Schlossquadrat-Küche – eine kulinarische Ergänzung, die das Erlebnis abrundet.
Das Finale am 12. Mai 2026 wird dann nicht nur den „Weintalent des Jahres“ küren, sondern auch die begehrte Schlossquadrat-Trophäe vergeben. Die Bewertungen basieren auf den Stimmen einer Fachjury, den anwesenden Gästen und den Publikumsbewertungen der Einzelpräsentationen. Es ist ein aufregender Prozess, der die Qualität und die Talente der teilnehmenden Winzer in den Mittelpunkt stellt.
Nachhaltigkeit im österreichischen Weinbau
Martin Heinzls Erfolg ist auch ein Zeichen für die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit im österreichischen Weinbau. Rund 25 % der Rebfläche in Österreich sind biologisch zertifiziert, und die Zahl der „Nachhaltig Austria“-Betriebe hat sich seit 2019 verdoppelt. In Wien sind bereits 31 % der Weinbaufläche nachhaltig bewirtschaftet, was zeigt, wie ernst die Winzer das Thema Umweltfreundlichkeit nehmen. Die Zertifizierung umfasst zahlreiche Maßnahmen, die von der Traubenproduktion bis zur Weinerzeugung gehen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Nachhaltigkeit und Qualität Hand in Hand gehen, um den österreichischen Wein als umweltfreundliches Produkt zu fördern.
Die Schlossquadrat-Trophy ist damit nicht nur ein Wettbewerb für junge Talente, sondern auch ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft im Weinbau. Wer weiß, vielleicht wird der nächste große Weinstar, der aus dieser Initiative hervorgeht, die Nachhaltigkeitsbewegung in der Branche weiter vorantreiben. Auf jeden Fall ist die Vorfreude auf die kommenden Events spürbar – man darf gespannt sein, was die nächsten Jahre bringen!
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter schlossquadrat-trophy.at und Details zu den Nachhaltigkeitsinitiativen unter lko.at.