In der Pfarrkirche Ziersdorf fand am 20. Mai 2025 die vierte Orgel-Matinee statt, und sie war ein wirklich schönes Erlebnis. Die Kirche, die dem Heiligen Wolfgang und der Heiligen Katharina geweiht ist, bot einen perfekten Rahmen für die musikalischen Darbietungen. Das Publikum konnte sich auf einen besonderen Vormittag freuen – nach der heiligen Messe öffneten sich die Türen zur Orgelmatinee, und es lag eine angenehme Aufregung in der Luft.

Die beiden talentierten Organistinnen, Andrea Weidinger und Valerie Haimberger, die sich seit ihrer Jugend im Pfarrverband Ziersdorf engagieren, präsentierten mit Spielfreude die beeindruckende Grenzing-Orgel. Ihr musikalisches Können ist nicht von der Hand zu weisen: Beide haben ihre Ausbildung am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik in Wien absolviert und setzten das Programm „Ein Tanz durch die Klangwelten“ mit Leidenschaft und Musikalität um. Dabei interpretierten sie Werke von berühmten Komponisten wie Johann Strauß, J. P. Sousa und Giuseppe Verdi, was das Publikum in den Bann zog.

Ein Vergnügen für die Sinne

Die Darbietungen waren so lebendig, dass sie mit großem Applaus belohnt wurden. Es war einfach schön zu sehen, wie die beiden Musikerinnen – Andrea, die im Bankwesen tätig ist, und Valerie, die kurz vor dem Abschluss ihres Medizinstudiums steht – die Zuhörer mit ihrer Musik mitreißen konnten. Elisabeth Ullmann, die die beiden künstlerisch begleitete, trug ebenfalls zur gelungenen Atmosphäre bei. Und was wäre ein solcher Anlass ohne ein wenig Humor? Die Moderation war abwechselnd informativ, charmant und auch mal humorvoll – genau das, was man braucht, um die Gäste zu fesseln.

Anwesend waren auch Pfarrer Andreas Kalita, Bürgermeister Stefan Schröter, Vizebürgermeisterin Waltraud Kronawetter und Gemeinderat Roman Fischer, die alle sichtlich begeistert waren. Es war mehr als nur ein Konzert, es war ein geselliges Zusammenkommen. Nach dem musikalischen Teil lud das Pfarrteam die Besucher zur Agape ein, um den Vormittag in netter Runde ausklingen zu lassen. Man könnte sagen, dass es nicht nur um die Musik ging, sondern um die Gemeinschaft – eine schöne Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und sich bei einem Apfelkeks zum Kaffee zu entspannen.

Ein Blick über den Tellerrand

In der St. Katharinenkirche in Frankfurt am Main beispielsweise finden regelmäßig ähnliche Veranstaltungen statt, die die Menschen zusammenbringen und die Freude an der Kirchenmusik fördern. Dort können die Besucher in den Genuss von Orgelkonzerten kommen und sogar an „30 Minuten Orgelmusik“ teilnehmen, die zweimal wöchentlich angeboten werden. Solche Initiativen stärken das Gemeinschaftsgefühl und zeigen, wie wichtig Musik in unserem Leben ist – besonders in diesen turbulenten Zeiten. Die Ziersdorfer Matinee hat auf wunderbare Weise bewiesen, dass die Musik die Menschen verbindet und Freude schenkt.

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