Zwei tschechische Staatsbürger wegen Serie von Diebstählen in Hollabrunn verhaftet
Heute ist der 14.07.2026 und in Hollabrunn gibt es Neuigkeiten, die sowohl die lokale Polizei als auch die tschechischen Behörden in Atem halten. In einer beeindruckenden Zusammenarbeit konnten die Behörden zwei tschechische Staatsbürger (42 und 28 Jahre alt) ausforschen, die für eine Serie von Diebstählen und Einbruchsdiebstählen verantwortlich sind. Zwischen dem 4. Mai und dem 23. Juni 2026 wurden insgesamt zehn Taten im Bezirk Hollabrunn aufgeklärt. Die Ermittlungen führten zu einem Gesamtschaden im mittleren dreistelligen Eurobereich. Lebensmittel aus Hofläden und Radlerraststationen in Schöngrabern, Untermarkersdorf, Roseldorf und Großnondorf wurden entwendet. In mehreren Fällen brachen die Täter Handkassen auf und entwendeten Bargeld. Die Beschuldigten wurden der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.[Quelle]
Solche Vorfälle sind nicht isoliert. Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2024, die am 2. April 2025 veröffentlicht wurde, zeigt, dass Diebstahlsdelikte insgesamt über 1,94 Millionen Fälle ausmachten, was etwa einem Drittel aller Straftaten entspricht. Im Vergleich zu 2015, als es noch fast 2,5 Millionen Diebstähle gab, ist dies ein Rückgang. Während der Corona-Pandemie gab es sogar einen Rückgang der Diebstahlsdelikte, da es weniger Tatgelegenheiten gab. Nach der Pandemie kam es jedoch zu einem Anstieg, der 2024 aber wieder um 1,6 % im Vergleich zu 2023 zurückging. Interessanterweise lag die Zahl der Diebstahlsdelikte über dem Niveau von 2019, als es nur 1,82 Millionen Fälle gab.
Die Auswirkungen der Kriminalität auf die Gesellschaft
Ein Blick auf die allgemeinen Trends zeigt, dass die Aufklärungsquote für die Gesamtkriminalität im Jahr 2024 bei 58 % lag, während sie für Diebstahlkriminalität nur bei 31,4 % lag. Besonders besorgniserregend ist die Situation beim Wohnungseinbruchdiebstahl, der einen leichten Anstieg um 0,8 % auf 78.436 Fälle verzeichnete, jedoch 9,9 % unter dem Niveau von 2019 blieb. Die Dunkelziffer bleibt dabei beträchtlich. Während Wohnungseinbrüche in über 95 % der Fälle angezeigt werden, liegt die Anzeige-Quote bei Bagatell-Diebstählen nur bei etwa 30 %.[Quelle]
Die Polizei hat in den letzten Jahren auch Maßnahmen zur Prävention ergriffen. Technische Fortschritte und Aufklärungsarbeit scheinen teilweise zum Rückgang der Kriminalität beigetragen zu haben. Aber die Herausforderungen bleiben. Organisierte Banden aus Süd- und Osteuropa sind ein wachsendes Problem, insbesondere beim Wohnungseinbruch. Die Aufklärungsquote liegt hier nur bei 15,3 % und die Versicherungsschäden durch Einbrüche haben sich in den letzten Jahren summiert. 2025 betrugen die Schäden durch Wohnungseinbrüche etwa 540 Millionen Euro. Die Täter nutzen oft professionelle Techniken und agieren tagsüber, wenn die meisten Menschen bei der Arbeit sind.[Quelle]
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