Heute ist der 3.06.2026 und in Horn gibt es aktuelle Neuigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk ist in den letzten Monaten deutlich gestiegen. Im Mai 2023, um genau zu sein, lag der Anstieg bei 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies führte dazu, dass Ende Mai 417 Personen beim AMS Horn arbeitslos vorgemerkt waren. Wenn man die Teilnehmer an Schulungsmaßnahmen hinzuzählt, waren insgesamt 573 Menschen auf Jobsuche. Ein beunruhigender Trend, der nicht ignoriert werden kann. Obwohl die Zahl der Beschäftigten stabil bei rund 12.000 liegt, ist die Arbeitslosenquote in Horn mit 3,5 Prozent niedriger als der niederösterreichische Durchschnitt von 6,2 Prozent sowie der österreichweite Wert von 7,1 Prozent.
Erstaunlicherweise hat das AMS Horn in den letzten Monaten proaktive Maßnahmen getroffen. Persönliche Betriebsbesuche wurden durchgeführt, um Unternehmen und Arbeitskräfte zusammenzubringen. Zwischen dem 13. April und dem 15. Mai 2023 wurden 47 Betriebskontakte hergestellt und fast 100 freie Stellen und Lehrstellen akquiriert. Das klingt vielversprechend, dennoch ist die Situation für einige Gruppen kritisch. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, die um 36,6 Prozent gestiegen ist. Auch in der Warenherstellung gab es einen dramatischen Anstieg von 85,7 Prozent.
Aktuelle Entwicklungen im Jahr 2024
Die Lage hat sich anscheinend nicht verbessert. Im Februar 2024, also fast ein Jahr später, waren 555 Personen beim AMS Horn arbeitslos vorgemerkt. Das entspricht einem Anstieg von 44 Personen oder 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Inklusive der Schulungsteilnehmer suchen derzeit 686 Personen in Horn nach einem Job, was einen Anstieg von 9,4 Prozent darstellt. Die Anzahl der unselbstständig Beschäftigten ist leicht rückläufig, mit einem Rückgang um 0,8 Prozent auf 11.884 Personen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die wirtschaftliche Situation im Bezirk Horn eher stagnierend ist und das schwache Wirtschaftswachstum seinen Tribut fordert.
Ein Blick auf den Lehrstellenmarkt zeigt ebenfalls einen Rückgang: Aktuell sind nur 16 Lehrstellen gemeldet, was einem Minus von 40,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das ist nicht gerade ein Lichtblick für die jungen Menschen, die gerade ihre berufliche Ausbildung beginnen möchten. Die offene Stellenzahl hat sich auf 191 verringert, ein Rückgang von 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ressourcen und Unterstützung
<pIn dieser angespannten Situation stellt die Arbeiterkammer (AK) neue Ressourcen zur Verfügung. Ihre neue Website bietet eine Suchfunktion, bei der Nutzer ihr Bundesland auswählen können, um spezifische Informationen zu erhalten. Auch interaktive Services und Rechner sind über die Fußzeile zugänglich, was sicherlich für viele Arbeitssuchende hilfreich sein kann. Die AK hat zudem Shortcut-Icons auf jeder Seite für schnellen Zugriff auf Links und Kontakte eingerichtet. So kann man sich trotz der herausfordernden Umstände besser orientieren und Unterstützung finden.
<pZusammengefasst ist die Lage im Bezirk Horn alles andere als einfach. Doch während die Zahlen alarmierend sind, gibt es auch Bestrebungen, die Situation zu verbessern. Die Frage bleibt: Wie wird sich der Arbeitsmarkt in Horn weiterentwickeln? Ein Blick in die Zukunft bleibt spannend.
