Brunn an der Wild, eine charmante Gemeinde im Bezirk Horn, Niederösterreich, hat viel zu bieten. Mit 856 Einwohnern und einer Fläche von 32,03 Quadratkilometern, wobei etwa 27,47 Prozent bewaldet sind, ist es ein Ort, an dem Tradition und Natur Hand in Hand gehen. Aber das ist noch nicht alles: Diese kleine Gemeinde verbindet die Bezirke Horn, Zwettl und Waidhofen an der Thaya und ist somit ein wichtiger Knotenpunkt in der Region.
Die Gemeinde ist Teil der Kleinregion Taffa-Thaya-Wild und umfasst insgesamt zehn Ortschaften: Atzelsdorf, Dappach, Dietmannsdorf an der Wild, Frankenreith, Fürwald, Neukirchen an der Wild, Sankt Marein, Waiden, Wutzendorf und natürlich Brunn an der Wild selbst. Interessanterweise war das Gebiet schon in der Jungsteinzeit bewohnt – eine lange Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, als Brunn an der Wild erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Geschichte und Entwicklung
Die einzelnen Ortschaften haben ebenfalls ihre eigene Geschichte. So ist Dappach bereits seit 1135 belegt, während Dietmannsdorf an der Wild um 1180 erwähnt wird. Frankenreith taucht 1252 auf, und Neukirchen an der Wild hat sogar eine Erwähnung aus dem Jahr 1076. Im 12. Jahrhundert stand Neukirchen unter der Herrschaft der Grafen von Poigen – eine spannende Zeit!
In der Zeit um 1938 war das Dorf eine blühende Gemeinschaft mit zahlreichen Gewerbebetrieben, darunter Ärzte, Bäcker und Gastwirte. Die wirtschaftliche Entwicklung setzte sich fort, und 1968 fusionierten die Gemeinden Brunn an der Wild und Dappach. Heute ist Harald Frank von der ÖVP der Bürgermeister und leitet die Geschicke der Gemeinde.
Moderne Entwicklungen
Aktuell gibt es spannende Projekte, die die Gemeinde weiter beleben sollen. Ein neues Wohnbauprojekt mit zwölf Wohnungen ist in Planung, das als Niedrigenergiehaus nach den Richtlinien der NÖ Wohnbauförderung entworfen wird. Die Wohnungen werden Wohnflächen von 64 bis 77 Quadratmetern bieten und auch PKW-Stellplätze sowie Balkone oder Terrassen umfassen – eine tolle Möglichkeit für junge Familien!
Aber nicht nur Wohnraum wird geschaffen, auch die Freizeitmöglichkeiten in Brunn an der Wild sind bemerkenswert. Die Freizeitanlage bietet ein Badebiotop, Tennisplätze, einen Beachvolleyballplatz, einen Fun-Court, Tischtennis und einen Kinderspielplatz. Es ist ein Ort, an dem Familien sich treffen und die Natur genießen können. Das Schwimmbiotop in Dietmannsdorf ist zusätzlich ein beliebter Naturbadeteich, der besonders für Familien geeignet ist.
Gesundheitsversorgung und Wanderwege
Gesundheit wird hier großgeschrieben. Andjela Erstic, die Allgemeinmedizinerin der Gemeinde, ist bekannt für ihr Engagement und ihre Menschlichkeit. Sie feierte 2022 ihren 70. Geburtstag und ist nach wie vor aktiv. Auch ihre Tochter, Jelena Walczuk, arbeitet in der Ordination, was einen familiären Bezug zur medizinischen Versorgung schafft.
Für die Naturfreunde gibt es die „Tut gut!“-Wanderwege, die familienfreundliche Routen mit tollen Erlebnisstationen wie einem Baumhaus und einem Barfußweg bieten. Ob auf der kurzen Route von 2,26 km oder der langen Strecke von 14,4 km – hier findet jeder etwas für seinen Geschmack. Die Wanderwege sind ideal, um die Umgebung zu erkunden und die frische Luft zu genießen.
Die demografische Entwicklung in Brunn an der Wild zeigt, dass die Gemeinde nicht nur eine Anlaufstelle für Einheimische ist, sondern auch für Zuzügler, die das ruhige Leben schätzen. Die Bevölkerungsstruktur in Niederösterreich – wichtige Daten und Statistiken kann man auf dieser Seite finden – gibt Aufschluss über die Altersverteilung und die Lebensbedingungen in der Region. Die durchschnittliche Bevölkerung in Niederösterreich zeigt, dass der Trend zu kleineren Gemeinden wie Brunn an der Wild, die dennoch gut vernetzt sind, zunimmt.
