Heute, am 2. Mai 2026, gab es bei der Freiwilligen Feuerwehr Thunau viel Grund zur Freude. Im Rahmen einer Versammlung, die von Bürgermeister Martin Falk geleitet wurde, wurde Florian Schierer zum neuen 2. Feuerwehrkommandantstellvertreter gewählt. Die Wahl fand einstimmig statt und ist ein entscheidender Schritt, um die Führungsstruktur der Feuerwehr zu stärken. Grund für die Neuwahl war die Ernennung von Gottfried Wögenstein-Jaglitsch zum Abschnittsfeuerwehrkommandanten, was die Bestellung eines zusätzlichen Stellvertreters gemäß den Bestimmungen des NÖ Feuerwehrgesetzes notwendig machte. Die Entscheidung zur Wahl wurde von den Mitgliedern der Feuerwehr mit großer Zustimmung aufgenommen, was zeigt, wie wichtig eine klare und starke Führung für die Einsatzbereitschaft ist.

Mit der Wahl von Florian Schierer wird nicht nur das Kommando erweitert, sondern auch die organisatorische Struktur neu aufgestellt. Es ist ein Zeichen der Zuversicht und der Weichenstellung für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr Thunau. Bürgermeister Martin Falk nahm sich die Zeit, Schierer nach der Wahl feierlich zu angeloben. „Wir freuen uns, dass Florian nun Teil des Führungsteams ist und gemeinsam mit den anderen die organisatorischen und operativen Aufgaben der Feuerwehr mitgestalten wird“, so Falk.

Wahlberechtigung und Anforderungen

Doch was genau bedeutet es, in einer solchen Position zu sein? Gemäß dem NÖ Feuerwehrgesetz sind nur Mitglieder wahlberechtigt, die das 15. Lebensjahr vollendet haben. Diese müssen auch im aktiven Dienst stehen und eine mindestens dreijährige Dienstzeit in einer Feuerwehr nachweisen können – es sei denn, man ist Teil einer Neugründung. Außerdem müssen sie das 18. Lebensjahr erreicht haben und dürfen keine Ausschlussgründe gemäß § 22 NÖ Landtagswahlordnung 1992 aufweisen. Auch die erforderliche Ausbildung, die in der Dienstordnung der Freiwilligen Feuerwehren vorgeschrieben ist, muss entweder bereits abgeschlossen oder binnen zwei Jahren nach der ersten Wahl nachgeholt werden.

Diese strengen Anforderungen sind nicht nur bürokratische Hürden, sondern sichern auch, dass die Führungskräfte über das nötige Wissen und die Erfahrung verfügen, um in kritischen Situationen besonnen zu handeln. Die Feuerwehr ist oft das erste Hilfe-Team an der Front, und da braucht es Menschen, die wissen, was sie tun.

Ein Blick in die Zukunft

Die Freiwillige Feuerwehr Thunau sieht die Neubesetzung als eine Stärkung der internen Struktur an. Es wird deutlich, dass die Verantwortlichen die kommenden Herausforderungen ernst nehmen und sich gut aufstellen wollen. Mit Florian Schierer im Team wird die Einsatz- und Organisationsarbeit in Zukunft noch besser abgesichert. Diese Neuausrichtung sorgt nicht nur für frischen Wind, sondern vermittelt auch den Mitgliedern und der Gemeinde ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Feuerwehr unter dieser neuen Führungsstruktur entwickeln wird. Die Zusammenarbeit des neuen Stellvertreters mit dem bestehenden Führungsteam wird entscheidend dafür sein, wie die Feuerwehr Thunau auf zukünftige Herausforderungen reagiert. Es sind die kleinen Schritte wie diese, die im Ernstfall den Unterschied ausmachen können.