Neue Mitarbeiter für Wasserwerk und Wirtschaftshof in Horn
Es gibt Neuigkeiten aus Horn, die alle Bürgerinnen und Bürger freuen werden! Die Stadtgemeinde hat in den letzten Wochen personelle Verstärkung in zwei wichtigen Bereichen gewonnen. Zuallererst ist da der neue Facharbeiter im Wasserwerk, Robert Paß, der seit dem 1. Juni 2026 seine Arbeit aufgenommen hat. Sein Aufgabengebiet? Die sichere Trinkwasserversorgung – ein essenzieller Dienst für die Gemeinde, der oft nicht genug gewürdigt wird. Das Wasserwerk spielt schließlich eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden aller Bewohner.
Doch das ist nicht alles! Seit dem 1. April 2026 dürfen sich auch die Mitarbeiter des Wirtschaftshofs über Verstärkung freuen. Günther Rudolf hat sich dem technischen Dienst angeschlossen und ist als Hauptfahrer der Kehrmaschine zuständig. Mit ihm wird nicht nur für saubere Straßen gesorgt, sondern auch dafür, dass unsere öffentlichen Plätze wieder zum Glänzen kommen. Anita Liernberger ist ebenfalls neu im Team und arbeitet im Assistenzdienst des Wirtschaftshofs. Ihr Einstieg ist besonders bemerkenswert, da sie eine langjährige Mitarbeiterin ersetzt, die im Juli in den Ruhestand geht. Ein großer Schritt für alle Beteiligten!
Willkommen im Team!
Stadtamtsdirektor Matthias Pithan und Bürgermeister Gerhard Lentschig haben die neuen Kollegen herzlich willkommen geheißen. Man kann die Vorfreude und den Optimismus förmlich spüren. Die Gemeinde ist sichtlich erfreut über die Verstärkung und wünscht den neuen Mitarbeitern einen erfolgreichen Start. Schließlich ist das nicht nur ein Gewinn für die neuen Kollegen, sondern auch für die gesamte Gemeinde.
Ein gut funktionierendes Wasserwerk ist in der heutigen Zeit von immenser Bedeutung. Neben der täglichen Arbeit von Robert Paß sind auch die Standards im Bereich der Trinkwasserversorgung unerlässlich. Trinkwasserlabore müssen Risiken identifizieren und minimieren, um die Unparteilichkeit zu gewährleisten. Externe Probennehmer, die für Wasserversorger tätig sind, sollten dabei sicherstellen, dass sie von den Weisungen ihres Arbeitgebers freigestellt sind – eine Regelung, die oft übersehen wird. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat hierfür Mustervorlagen zur Risikominimierung erarbeitet, die Unternehmen auf ihre Bedürfnisse anpassen können.
Der Water-Safety-Plan als Schlüssel
Doch was nützt all die Mühe ohne ein durchdachtes Management? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 2003 den Water-Safety-Plan (WSP) empfohlen, ein umfassendes Risikoermittlungs- und Risikomanagementsystem für die Trinkwasserversorgung. Dieses System zielt darauf ab, gesundheitliche Risiken vom Einzugsgebiet bis zum Zapfhahn systematisch zu ermitteln und zu bewerten. Besonders spannend: Der WSP-Ansatz ist universell einsetzbar, unabhängig von der Größe oder Komplexität der Wasserversorgung. Die WHO und andere Institutionen haben Materialien zur praktischen Umsetzung entwickelt, die sowohl große als auch kleine Wasserversorgungen unterstützen.
Das UBA und das TZW haben das Kompendium „Das Water-Safety-Plan-Konzept: Ein Handbuch für kleine Wasserversorgungen“ ins Leben gerufen, was die Umsetzung des WSP auch für kleinere Unternehmen erleichtert. Es bietet nicht nur praktische Ratschläge, sondern auch wertvolle Beispiele und Arbeitshilfen. Letztlich verbessert die Entwicklung eines WSP nicht nur die Organisation des Unternehmens, sondern auch die Kommunikation mit Fachbehörden und anderen Beteiligten. So wird Sorgfaltspflicht großgeschrieben!
In Horn ist also einiges in Bewegung. Die neuen Mitarbeiter bringen frischen Wind, und mit einem soliden Management im Hintergrund wird die Gemeinde bestens aufgestellt sein, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
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