Heute ist der 29. Mai 2026, und tragische Nachrichten aus Horn machen die Runde. Am 28. Mai um 13:15 Uhr kam es auf der B34 zu einer schweren Kollision zwischen einem Pkw und einem Radfahrer. Der 29-jährige Radfahrer aus Horn wurde dabei schwer verletzt und musste umgehend ins Krankenhaus Horn gebracht werden. Die Unfallstelle befindet sich am Straßenkilometer 41,2 in Fahrtrichtung Rosenburg.

Wie die ersten Berichte zeigen, übersah der 62-jährige Pkw-Lenker aus Gars am Kamp den Radfahrer und erfasste ihn mit der rechten vorderen Fahrzeugseite am Heck des Fahrrades. Der Aufprall war so heftig, dass der Radfahrer etwa 15 Meter nach vorne geschleudert wurde. Das Fahrrad landete auf der Fahrbahn, während der Radfahrer im angrenzenden Straßengraben aufgefunden wurde. Glücklicherweise leisteten vorbeikommende Verkehrsteilnehmer Erste Hilfe, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Beide Unfallbeteiligten hatten laut Alkomattests keinen Alkohol im Blut.

Schwere Unfälle auf der B34

Die B34 scheint in letzter Zeit ein gefährlicher Ort zu sein. Bereits in der Nacht auf den 5. Mai 2025 kam es in Kamegg zu einem weiteren schweren Unfall. Ein 24-jähriger Mann wurde von einem Pkw erfasst, während er auf der Fahrbahn lief. Der Pkw wurde von einer 59-jährigen Frau gelenkt. Auch hier konnte ein 17-jähriger Fahrzeuglenker dem Mann nicht ausweichen, obwohl er rechtzeitig reagierte. Der junge Mann leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang, während der Notarzthubschrauber C2 im Einsatz war.

Die B34 hat sich in der Region zu einer Unfallstrecke entwickelt. Die örtlichen Behörden sind gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Eine Sperre der B34 im Bereich der jüngsten Unfallstelle wurde eingerichtet, und es gibt bereits eine örtliche Umleitung. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft vermieden werden können.

Die Sorgen der Anwohner sind verständlich. Jedes Mal, wenn ein Unfall passiert, wird die Angst vor der eigenen Sicherheit auf den Straßen spürbar. Auch wenn die Einsatzkräfte schnell vor Ort sind, bleibt die Frage, was getan werden kann, um die Gefahren auf diesen Straßen zu minimieren. Die Schicksale der Verletzten sind immer tragisch, und es ist wichtig, dass wir das Bewusstsein für die Sicherheit im Straßenverkehr schärfen.

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