In Gars am Kamp fand kürzlich der offizielle Vereinsauftakt von „Rosarium & Lustgarten“ statt, ein Ereignis, das sich um die Rose, die Vereinsgründung und die künftige Entwicklung dieses einzigartigen Projekts drehte. Über 350 Rosensorten sind in Österreichs erstem lebendigen Rosenmuseum versammelt. Margot Josefa Pernerstorfer, die sich leidenschaftlich um den Rosengarten kümmert, begrüßte die Ehrengäste und vermittelte damit sofort die herzliche Atmosphäre, die an diesem Tag herrschte.

Garser Bürgermeister Martin Falk, der die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vertrat, äußerte sich äußerst positiv über die Initiative. Mit einem charmanten Lächeln und einer humorvollen Bemerkung über Rosen und Frauen sorgte er für einige Lacher im Publikum. Es war klar, dass der Verein nicht nur ein Projekt ist, sondern eine Bereicherung für die gesamte Marktgemeinde darstellt. Das Ziel? Die Schönheit, Geschichte und kulturelle Bedeutung der Rose der Öffentlichkeit näherzubringen.

Ein lebendiges Rosarium

Besucher haben die Möglichkeit, den Rosengarten von Ende Mai bis Oktober zur Hauptblüte zu besichtigen. Führungen und Kurse können gebucht werden, was die Leidenschaft für Rosen noch weiter verbreitet. Der Verein zur Pflege der Schönheit des Daseins kümmert sich um das Rosarium, und Unterstützung durch Spenden oder Patenschaften ist jederzeit willkommen. Es ist faszinierend zu sehen, wie Margot Josefa Pernerstorfer an 6 bis 7 Wochenenden auf Messen aktiv ist, unterstützt von ihrer Familie und Freunden. Ehrlich gesagt, das Engagement, das sie zeigt, ist einfach bewundernswert!

Nach den Ansprachen erhielten die Besucher die Gelegenheit, durch den Garten zu schlendern, was eine wunderbare Möglichkeit bot, die verschiedenen Rosensorten und deren Schönheit hautnah zu erleben. Die persönliche Interaktion mit den Mitgliedern des Vereins war ein weiterer Höhepunkt des Tages. Vorbestellungen und Terminvereinbarungen für die Führungen werden erbeten, und es stehen 9 Privatparkplätze direkt vor dem Geschäft zur Verfügung, was die Anreise erleichtert.

Rosen als Teil des Artenschutzes

Interessanterweise wird das Engagement für Pflanzen nicht nur im Rosarium sichtbar. In ganz Österreich setzen botanische Gärten neue Projekte um, um den Verlust der Artenvielfalt entgegenzuwirken. Mit dem Ziel, 47 gefährdete Pflanzenarten der heimischen Flora zu schützen, werden Erhaltungskulturen und Wiederansiedlungsprojekte durchgeführt. Zu den Pflanzen, die in diesen Projekten eine Rolle spielen, gehören unter anderem Duft-Lauch und Lungen-Enzian. Es ist wichtig, dass solche Initiativen nicht nur die Schönheit der Natur bewahren, sondern auch ein Bewusstsein für den Schutz unserer Umwelt schaffen.

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Das Projekt wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums unterstützt und zeigt, wie wichtig der Erhalt unserer Pflanzenvielfalt ist. Während man durch den Rosengarten schlendert, wird einem das noch einmal deutlich: Jede Rose erzählt ihre eigene Geschichte und trägt zur kulturellen und natürlichen Vielfalt bei. Hier in Gars am Kamp wird das lebendig, und das ist einfach schön.