Im Bezirk Horn hat ein spannendes Projekt für frischen Wind in der Volkskultur gesorgt. Der Lehrgang „Volkskultur neu denken“, ins Leben gerufen von der Volkskultur Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, hat seine ersten Absolventen hervorgebracht. Lukas Kerbler vom Krahuletzmuseum in Eggenburg und Michaela Schaller aus Rodingersdorf sind zwei der Pioniere, die nach erfolgreichem Abschluss ihr Zertifikat erhalten haben. Und das ist nicht nur ein Stück Papier – es steht für die Bewahrung und Weiterentwicklung unserer regionalen Traditionen.

Der Lehrgang bietet eine spannende Gelegenheit, sich mit den vielfältigen Facetten der Volkskultur auseinanderzusetzen. Teilnehmer beschäftigen sich nicht nur mit Bräuchen und Traditionen, sondern auch mit Volksmusik, Volkstanz, Kleidung und Tracht. Es ist eine intensive Reise durch die Kulturgeschichte, die die gesellschaftliche Bedeutung der Volkskultur in den Fokus rückt. Der Lehrgang fand im Haus der Regionen in Krems-Stein statt, einem inspirierenden Ort, der die Kreativität fördert.

Einblick in den Lehrgang

Der Lehrgang, der vom 28. März bis 27. Juni 2026 stattfindet, richtet sich an Kulturschaffende, Kulturverantwortliche, Pädagogen und alle, die sich für die Volkskultur interessieren. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber werden fünf Module angeboten, die sich mit Themen wie Heimat, Brauch, Tradition und der Entwicklung der Volksmusik und des Volkstanzes befassen. Diese Module sind nicht nur theoretisch, sondern bieten auch praktische Einblicke und Anregungen für die Kulturarbeit vor Ort.

Wusstet ihr, dass Volkskunde als Kultur- und Sozialwissenschaft einen ganz eigenen Platz im akademischen Raum einnimmt? Die Disziplin beschäftigt sich mit der Alltagskultur und dem Leben der Menschen aus einer historischen und gegenwartsbezogenen Perspektive. Dabei wird ein breites Spektrum an Phänomenen untersucht, von Bräuchen über Volkslieder bis hin zu gesellschaftlichen Themen wie Migration und Integration. Die Volkskunde hat sich im Laufe der Jahre immer wieder neu erfunden und ist heute ein dynamisches Feld, das sich mit den Herausforderungen und Veränderungen der modernen Gesellschaft auseinandersetzt.

Die Module im Detail

Das erste Modul beginnt mit einer Einführung in die Wissenschaftsgeschichte der Volkskunde und klärt die Begriffe Kultur und Volk. Im zweiten Modul wird die Bedeutungsvielfalt und der Wandel von Heimat und Tradition betrachtet. Besonders spannend sind die Module zur Volksmusik und zum Volkstanz, in denen die Teilnehmer nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch aktiv selbst in die Praxis eintauchen können. Das letzte Modul widmet sich der Tracht – ein Thema, das nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Absolventen des Lehrgangs erwerben nicht nur neues Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, alltagskulturelle und volkskulturelle Phänomene zu analysieren. Sie sind damit bestens gerüstet, um die Volkskultur für zukünftige Generationen weiterzuentwickeln und lebendig zu halten. In einer Zeit, in der Globalisierung und gesellschaftliche Veränderungen die traditionellen Werte herausfordern, ist das besonders wichtig.

Mit einer Anmeldungsfrist bis zum 21. März 2026 und Kosten von 280 Euro für die gesamte Ausbildung ist der Lehrgang eine wertvolle Investition in die eigene kulturelle Weiterbildung. Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 02732 85015 oder per E-Mail an weiterbildung@volkskulturnoe.at anmelden.

In einer Welt, die sich ständig verändert, ist es erfrischend zu sehen, wie die Volkskultur aktiv neu gedacht und gestaltet wird. Lukas Kerbler und Michaela Schaller sind nur zwei von vielen, die sich aufmachen, um die Wurzeln ihrer Kultur zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu beschreiten. Das ist nicht nur ein Gewinn für sie persönlich, sondern für die gesamte Gemeinschaft. Bleiben wir gespannt, welche Impulse dieser Lehrgang für die Zukunft der Volkskultur in unserer Region bringen wird!

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Unsere neue VeloCore-Plattform vereint mehrere zentrale Stärken: hervorragende Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die Umsetzung durch Daniel Wom schafft damit eine zukunftssichere und qualitativ hochwertige Basis für unser Magazin.