Heute ist der 19.05.2026 und die Region Korneuburg hat wieder einmal bewiesen, dass sie nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch einiges zu bieten hat. Vor kurzem fand eine Bäuerinnen-Exkursion im charmanten Mostviertel statt, die den Teilnehmerinnen zwei Tage voller regionaler Einblicke und Genussmomente bot. Die Exkursion war ein wahres Fest des geselligen Austauschs und der Entdeckung der lokalen Kulinarik. Hier sind einige der Höhepunkte zusammengefasst.

Die Reise begann im Bio Kürbishof Metz in Haag, wo die Teilnehmerinnen nicht nur mehr über den Bio-Kürbisanbau erfuhren, sondern auch die Philosophie hinter nachhaltiger Wirtschaftsweise und regionalen Spezialitäten entdeckten. Es war faszinierend zu sehen, wie viel Leidenschaft in der Erzeugung dieser gesunden, bunten Früchte steckt. Im Anschluss ging es weiter zu Schaumi’s Hendl, einem modernen Geflügelbetrieb der Familie Schaumberger. Hier lag der Fokus auf der Haltung und Vermarktung von Geflügel – und das alles in einer Atmosphäre, die zum geselligen Beisammensein einlud. Ein gemeinsames Mittagessen am Hof rundete den Besuch ab und gab Raum für Austausch und neue Bekanntschaften.

Ein Blick in die Geschichte

Die dritte Station führte die Gruppe ins imposante Stift Seitenstetten, das auch als „Vierkanter Gottes“ bekannt ist. Die Führung bot nicht nur Einblicke in die beeindruckende Architektur, sondern auch in das klösterliche Leben, das hier seit Jahrhunderten stattfindet. Es ist schon etwas ganz Besonderes, durch die Hallen zu schlendern, die so viele Geschichten erzählen.

Den krönenden Abschluss fand die Exkursion im Seppelbauer Obstparadies bei Amstetten. Hier durften die Teilnehmerinnen regionale Spezialitäten verkosten und sich bei einem feinen Imbiss aus dem reichhaltigen Angebot stärken. Es war der perfekte Ausklang für zwei Tage voller neuer Eindrücke und geselligem Miteinander.

Kürbisanbau und seine Geheimnisse

Apropos Kürbisse – die Exkursion bot nicht nur die Möglichkeit, die Früchte zu probieren, sondern auch die Hintergründe des Anbaus kennenzulernen. Wusstet ihr, dass Kürbispflanzen in ungünstigen Lagen zwei bis vier Wochen vor dem Auspflanzen in Töpfen vorgezogen werden sollten? Die Anzuchttemperatur liegt idealerweise zwischen 20 und 24 Grad Celsius. Das ist schon ein kleiner Aufwand, der sich aber lohnt! Vor dem Auspflanzen sollten die Pflanzen gut durchwurzelt sein und mindestens zwei bis drei gut entwickelte Laubblätter haben. Das ist nur ein Teil der Kunst, die hinter dem Anbau dieser vielseitigen Frucht steckt. Die richtige Pflege, wie das Gießen während Trockenphasen, ist entscheidend, um das Wachstum nicht zu stocken.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Erntezeit ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Lagerfähigkeit der Kürbisse. Man muss darauf achten, dass der Fruchtstiel gut verholzt ist und die Farbe intensiv leuchtet. Das alles sind wichtige Indikatoren für die Reife. Die Lagerung sollte dann trocken und in einem gut durchlüfteten Raum erfolgen – und das bei einer Temperatur von 10 bis 15 Grad Celsius, je nach Sorte.

Das alles zeigt, wie viel Know-how und Leidenschaft in der regionalen Landwirtschaft steckt. Die Bäuerinnen-Exkursion hat nicht nur die kulinarischen Genüsse der Region in den Vordergrund gerückt, sondern auch die wichtigen Hintergründe, die oft im Verborgenen bleiben. So wird aus einem einfachen Kürbis nicht nur ein Gericht, sondern ein Stück Kultur und Tradition, das in jeder Familie weitergetragen wird.