In der malerischen Stockerauer Au fand vor kurzem ein aufregendes Event statt. Der Bezirksbewerb der NÖ Waldjugendspiele zog zahlreiche Schülerinnen und Schüler an, die alle bereit waren, ihr Wissen über die Natur unter Beweis zu stellen. Organisiert von der Bezirksforstinspektion Korneuburg-Tulln, einer Teilorganisation des NÖ Landesforstdienstes, wurde die 37. Auflage dieser beliebten Veranstaltung zu einem echten Erlebnis für die jungen Teilnehmer. In ganz Niederösterreich haben sich rund 400.000 Schülerinnen und Schüler an diesem Wettbewerb beteiligt!

Alle Kinder der 6. Schulstufe im Bezirk Korneuburg waren eingeladen, und insgesamt nahmen 265 Kinder und Jugendliche aus 7 Schulen und 15 Klassen teil. Die Themen umfassten eine breite Palette an Wissen über Forstbotanik, die Wirkungen des Waldes, Wildtiere und viele weitere spannende Naturthemen. Eine echte Herausforderung – denn die Teilnehmer mussten nicht nur Fragen beantworten, sondern auch Geschicklichkeit und Sinneswahrnehmung unter Beweis stellen.

Ein spannender Wettbewerb

Die Veranstaltung erstreckte sich über einen Parcours von etwa zwei Kilometern, der zehn bis 15 Stationen beinhaltete. An diesen Stationen konnten die Schüler:innen Bäume und Tiere bestimmen, Beobachtungen machen und Zusammenhänge erforschen. Dabei wurden sie nicht nur theoretisch gefordert, sondern auch spielerisch – ein Beispiel: Zapfenwerfen! An jeder Station erhielten die Kids einen Fragebogen, um ihre Beobachtungen festzuhalten. Diese Kombination aus Erleben und spielerischer Wissensvermittlung machte den Wettbewerb zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die Klasse 2a der NMS Ernstbrunn schaffte es, mit 309 von 333 möglichen Punkten den ersten Platz zu erreichen. Bezirksforsttechniker Schachel und sein Team gratulierten der Siegerklasse herzlich. Bezirkshauptmann Strobl hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Waldjugendspiele für die Umweltbildung hervor. Die 2a der NMS Ernstbrunn hat sich mit ihrem Sieg übrigens für das NÖ Landesfinale am 24. Juni im Gföhlerwald qualifiziert, wo ein spannendes Rahmenprogramm sowie Sachpreise auf die Teilnehmer warten.

Die Bedeutung der Waldpädagogik

Über die reinen Wettbewerbsfragen hinaus sind die Waldjugendspiele ein wichtiger Bestandteil der Waldpädagogik. Sie fördern nicht nur das Verständnis und die Akzeptanz für nachhaltige Waldbewirtschaftung, sondern tragen auch zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bei. Solche Events vermitteln Werte, stärken soziale und emotionale Kompetenzen und motivieren die Kinder, selbst aktiv zu werden und mitzubestimmen.

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Die Waldpädagogik hat sich über die letzten Jahrzehnte enorm weiterentwickelt. Sie ist nicht nur ein Kommunikations- und Bildungsinstrument, sondern erreicht die Menschen auf fachlicher und emotionaler Ebene. In Zeiten, in denen der Dialog mit der Gesellschaft für Wald und Forstwirtschaft immer wichtiger wird, sind solche Veranstaltungen wie die Waldjugendspiele ein wertvolles Mittel, um junge Menschen für die Themen Umwelt und Natur zu sensibilisieren.

Das Event in der Stockerauer Au war mehr als nur ein Wettbewerb – es war eine Reise in die Welt des Waldes, die viele Kinder sicher nicht so schnell vergessen werden. Und mal ehrlich, wer hat nicht gerne in der Natur gespielt und dabei auch noch etwas gelernt?