Am 3. Mai 2026 erlebte die Stadt Mank ein wahres Spektakel: Das 54. Maibaumfest fand am Rathausplatz statt und lockte bei perfektem Wetter zahlreiche Besucher an. Ein Fest, das nicht nur die Einheimischen, sondern auch viele Gäste aus der Umgebung zu begeistern wusste. Das Aufstellen des Maibaums ist in Mank eine tief verwurzelte Tradition, die den Beginn des Frühlings feiert und Gemeinschaft stiftet. Der prächtig geschmückte, 32 Meter hohe Maibaum, der von Andrea Schöggl aus Mank gespendet wurde, war das Herzstück der Feierlichkeiten.
In diesem Jahr waren gleich zwei Jubiläen zu feiern: Das 50. Maibaumkraxeln und die 5. gemeinsame Organisation durch den Verschönerungs- und Dorferneuerungsverein Mank sowie die Landjugend Mank. Die Vorfreude auf das Event war greifbar, insbesondere bei den jungen Teilnehmern, die beim Kinderkraxeln ihr Bestes gaben. Mit 22 kleinen Kletterern wurde ein neuer Rekord aufgestellt! Zehn von ihnen meisterten die 10 Meter lange Strecke am Kinderbaum und wurden von den Zuschauern lautstark angefeuert.
Spannende Wettkämpfe für Jung und Alt
Die Ergebnisse beim Kinderkraxeln waren beeindruckend: Emily Zöchbauer aus Mank sicherte sich den ersten Platz in der Volksschulklasse, dicht gefolgt von ihrem Schulkollegen Raphael Gram. In der Mittelschulklasse setzte sich Elena Peffer aus Kirnberg mit einer Zeit von 22 Sekunden durch, während Anna Taubinger aus Mank auf dem zweiten Platz landete.
Auch die Erwachsenen hatten ihren großen Auftritt. Mit 15 Teilnehmern, wobei 14 Burschen und ein Mädchen antraten, war das Erwachsenenkraxeln ein echter Wettkampf. Die Kletterstrecke betrug 21 Meter und acht Teilnehmer schafften es tatsächlich bis zur vollen Höhe. Das Finale war ein echter Nervenkitzel, der mit einem Fotofinish endete: Raphael Scharner aus St. Leonhard am Forst war der schnellste Mann des Tages mit 31,45 Sekunden, gefolgt von Paul Hiesberger und Stefan Wieser, beide aus Mank.
Fabienne Grünauer war als einziges Mädchen unter den Erwachsenen dabei und konnte trotz ihrer 15,5 Meter in 4 Minuten und 35 Sekunden den neunten Platz belegen. Eine respektable Leistung, die zeigt, dass auch die Mädels in dieser Disziplin stark vertreten sind.
Tradition und Gemeinschaft
Der Maibaum hat in Österreich eine lange Tradition, die bis in heidnische Zeiten zurückreicht. Er symbolisiert Wachstum, Fruchtbarkeit und neues Leben und wird oft mit bunten Bändern und Kränzen geschmückt. In vielen Dörfern wird er am 1. Mai oder am Vorabend aufgestellt, begleitet von fröhlicher Musik, Trachten und Tanz. So auch in Mank, wo die Veranstaltung nicht nur ein Wettkampf, sondern ein Fest der Gemeinschaft darstellt. Die lokale Blasmusik sorgte für die musikalische Untermalung, während die Besucher sich kulinarische Spezialitäten schmecken ließen.
Die Begeisterung für das Maibaumfest zeigt, wie wichtig solche Traditionen für die Menschen sind. Sie bringen die Gemeinschaft zusammen und sind ein Zeichen für das, was uns verbindet. Das Maibaumfest in Mank ist mehr als nur ein Kletterwettbewerb – es ist ein Fest des Lebens und der Freude, das auch in Zukunft viele Besucher anziehen wird.
Für weitere Informationen zu diesem Event und den Hintergründen des Brauchs, besuchen Sie die Quelle oder die offizielle Seite der Gemeinde Mank hier.