In Hobersdorf war kürzlich ein ganz besonderer Anlass: Ing. Hermann Geyer feierte seinen 70. Geburtstag. Die Feier fand im Kreise von Familie, Freunden und Verwandten statt – eine herzliche Zusammenkunft, die durch die Anwesenheit einer Abordnung des Österreichischen Kameradschaftsbundes (ÖKB) Ortsverband Wilfersdorf-Hobersdorf noch festlicher wurde. Der ÖKB nutzt solche Gelegenheiten gerne, um ihre Mitglieder zu ehren und überbrachte Geyer sowohl herzliche Glückwünsche als auch ein kleines Präsent. Es ist erwähnenswert, dass Geyer ein Gründungsmitglied des ÖKB ist und seit vielen Jahren aktiv im Verband mitwirkt. Das Motto des ÖKB, „Für Frieden in Freiheit“, spiegelt sich in der engagierten Arbeit der Mitglieder wider.

Auf einem Foto der Feier sind einige bekannte Gesichter zu sehen: ÖKB-Kassier Erich Wallisch, ÖKB-Schriftführer Horst Höfner, die Jubilarin Hedwig und der ÖKB-Obmann Josef Kohzina gemeinsam mit Hermann Geyer. Ein schöner Moment, der die Verbundenheit innerhalb der Kameradschaft zeigt und gleichzeitig ein Stück Heimatgeschichte widerspiegelt.

Der Österreichische Kameradschaftsbund

Der Österreichische Kameradschaftsbund, gegründet am 21. Juli 1951 mit Sitz in Wien, ist ein überparteilicher Verein mit über 250.000 Mitgliedern in neun Landesverbänden. Ihr Engagement erstreckt sich über die Förderung des Heimatbewusstseins und die Pflege des soldatischen Brauchtums. Dabei ist der ÖKB nicht nur ein Traditionsverband, sondern sieht sich als eine Wertegemeinschaft, die sich auch mit dem Gedenken an gefallene und verwundete Soldaten auseinandersetzt. Es ist die größte wehrpolitisch relevante Organisation in Österreich, die sich aus aktiven und ehemaligen Soldaten zusammensetzt.

Der ÖKB hat sich in den letzten Jahren immer mehr von der reinen Kriegs- und Schicksalsgemeinschaft hin zu einer patriotisch gesinnten Organisation entwickelt. Es ist bemerkenswert, wie sie auch heute noch die Bedeutung von Kameradschaft und Zusammenhalt hochhalten, besonders bei Veranstaltungen wie der jährlichen Allerheiligensammlung für das Österreichische Schwarze Kreuz (ÖSK) auf Friedhöfen in ganz Österreich.

Ein weiterer lokaler Aufreger

<pWährend die Feierlichkeiten um Hermann Geyer in vollem Gange waren, brachte ein anderes Thema die Stadt in Aufregung. Ein städtisches Café plante, einen mobilen Eiswagen im Schanigarten aufzustellen, um an warmen Tagen für noch mehr Eiskäufer zu sorgen. Die Idee war, einen circa 90 mal 120 Zentimeter großen Wagen aufzustellen, doch die Genehmigung wurde abgelehnt. Der Grund: Der Wagen würde die Sicht auf ein dahinterliegendes Gebäude beeinträchtigen und die Farbe der Beklebung könnte das Stadtbild stören. Hier stellt sich die Frage, ob man einem Eiswagen, der für Freude und Erfrischung stehen soll, wirklich solche Steine in den Weg legen muss.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation entwickeln wird. Die Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag von Hermann Geyer zeigen jedoch, wie wichtig der Gemeinschaftssinn in der Region ist. Solche Anlässe sind es, die das Leben in Hobersdorf lebenswert machen – und auch, wenn es manchmal kleinere Reibereien gibt, zeigt sich, dass die Menschen hier zusammenstehen, sei es bei Feiern oder in der Diskussion über lokale Themen.