Heute ist der 30.04.2026, und Mistelbach im Weinviertel hat weiterhin ein ganz besonderes Denkmal zu bieten: die Michael-Jackson-Statue. Seit ihrer Enthüllung im Jahr 2013 zieht sie nicht nur lokale Besucher an, sondern auch zahlreiche internationale Fans, die extra anreisen, um dem King of Pop zu huldigen. Die Statue, die Michael Jackson in einer typischen Tanzpose zeigt und stolze 2,1 Meter hoch ist, ersetzt eine zuvor präsentierte Büste und wurde von der Mistelbacher Künstlerin Martina Kainz initiiert.

Die Idee zur Statue wurde im September 2009 geboren, als Kainz und eine Kollegin eine Pilgerstätte für Fans schaffen wollten. Nach einigen Hürden, darunter Ablehnung in anderen europäischen Städten, erhielt die Initiative im Oktober 2011 nach nur drei Minuten Zustimmung vom Gemeinderat. Der damalige Bürgermeister Alfred Pohl genehmigte den Bau unter der Bedingung, dass die Kosten von den Initiatoren getragen werden. So kamen die etwa 10.000 Euro für die Statue durch Spenden von Fans zusammen, die sich für ihr Idol engagierten.

Ein Denkmal für die Ewigkeit

Die Statue ist nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein Ort der Trauer und des Gedenkens. Nach dem Tod von Michael Jackson im Jahr 2009 trauerten viele Fans, darunter auch Kainz, die ihrerseits ein Bild und ein Buch über den Künstler verfasste. Heute besuchen Fans die Statue regelmäßig, bringen Kerzen und Rosen mit und pflegen damit die Erinnerungen an ihren Idol. Auch der heutige Bürgermeister Erich Stubenvoll erinnert sich noch gut an den Medienrummel, der die Enthüllung der Statue begleitete. Irgendwie war es ein kleines Fest der Musik und des Lebens!

Doch nicht alles war unproblematisch. Kritik an Michael Jackson aufgrund von Missbrauchsvorwürfen hält bis heute an. Der neue Kinofilm „Michael“, der derzeit weltweit in den Kinos läuft, geht nicht auf diese Vorwürfe ein, was in den Medien als problematisch angesehen wird. Das sorgt immer wieder für Diskussionen, auch unter den Fans, die sich in ihrer Bewunderung für den Künstler zerstreiten. Bei der Abstimmung zur Statue stimmten eine Bürgerliste und die FPÖ gegen den Bau – die Meinungen sind also gespalten.

Ein Ort der Zusammenkunft

Die Statue hat sich zu einem beliebten Anziehungspunkt entwickelt. Zahlreiche internationale Fans waren zur Enthüllung anwesend, und die Begeisterung hält an. Besonders Fans aus Budapest planen regelmäßige Besuche zum Denkmal, vor allem an Michaels Geburtstag. Es ist fast so, als ob die Statue ein Magnet für die Erinnerungen und die Musik von Michael Jackson ist.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Statue selbst ist eingezäunt, nachdem sie wiederholt vandalisiert wurde. Dennoch, die Hingabe der Fans, die regelmäßig vorbeischauen und die Statue pflegen, ist bemerkenswert. Es ist ein Ort, der sowohl Freude als auch Trauer ausstrahlt – ein Denkmal für einen Künstler, der die Welt verändert hat und dessen Musik weiterhin Menschen bewegt. So bleibt die Michael-Jackson-Statue in Mistelbach ein lebendiger Teil der Kulturgeschichte dieser Stadt und ein Zeichen für die Unvergänglichkeit seiner Kunst.

Für weitere Informationen zu dieser Geschichte und mehr Hintergründe zur Statue besuchen Sie bitte die Krone.