In der kleinen Stadt Mistelbach, wo die Tradition auf Innovation trifft, gab es kürzlich einen Workshop, der die Herzen der jungen Technikbegeisterten höher schlagen ließ. Schüler:innen der Volksschule I und II hatten die Möglichkeit, erste Schritte mit Mikrocontrollern zu machen. Diese Veranstaltung fand im Rahmen des MINTEDU | NETWORK – MINT-Ausbildungs-Cluster Weinviertel-Ost statt. Ein wahres Highlight für die Kinder, die sich darauf freuten, die Welt der Informatik und Elektronik zu erkunden!
Mit der Online-Software TinkerCAD ausgestattet, machten sich die Schüler ans Werk. Sie bauten vier einfache Schaltungen, programmierten den entsprechenden Code und testeten ihre Kreationen in einer Simulation. Man konnte beinahe den Funken der Begeisterung spüren, als die ersten Lichter blinkten und die Schaltungen zum Leben erwachten. Ein ganz besonderer Aspekt war die Unterstützung durch Schüler des Fachbereichs SMART Techtronics | IT der Polytechnischen Schule Mistelbach, die den kleinen Technikern zur Seite standen. Die Zusammenarbeit zwischen den Altersgruppen förderte nicht nur den technischen Austausch, sondern machte das gemeinsame Arbeiten zu einem tollen Erlebnis. Der Workshop wurde von Klemens Hofer geleitet, dessen Leidenschaft für Technik ansteckend war.
Einblicke in die Technik
Der praktische Zugang zur Informatik war für viele der Teilnehmer eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Statt trockener Theorie erlebten die Kinder, wie viel Spaß es macht, selbst aktiv zu werden. Der Workshop bot nicht nur einen Einblick in die Grundlagen der Programmierung, sondern zeigte auch, wie wichtig Teamarbeit in technischen Berufen ist. Es ist spannend zu sehen, wie sich das Interesse an technischen Berufen bei den Jüngsten entwickelt – ein gutes Zeichen für die Zukunft!
Die Begeisterung für Technik könnte sich auch in zukünftigen Workshops widerspiegeln, die sich mit weiteren spannenden Themen wie der technischen Diagnostik beschäftigen. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, den Schüler:innen ein Verständnis für die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik zu vermitteln. Dabei könnten sie unter anderem experimentieren, wie man das Fließen von Honig oder das Warmlaufen von Motoren untersucht. Auch die Nutzung einer Infrarotkamera für Messungen an Modellen wird Teil dieser lehrreichen Erlebnisse sein, was die Neugier und das technische Verständnis weiter fördern könnte.
So spannend das alles klingt – die Herausforderungen der wachsenden Technisierung sind nicht zu unterschätzen. Die Schüler:innen werden auf die rechtlichen, ökonomischen und ökologischen Aspekte, die in der Wirtschaft eine Rolle spielen, vorbereitet. Denn in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, die technischen Fähigkeiten mit einem kritischen Verständnis für die Welt um uns herum zu verbinden. Wer weiß, vielleicht sitzen die zukünftigen Ingenieur:innen und Unternehmer:innen schon heute in den Klassenzimmern von Mistelbach und träumen von ihren großen Ideen!