Die Suche nach einer Wohnung in Wien kann sich schnell als wahres Abenteuer entpuppen. Wer in der Hauptstadt lebt oder leben möchte, sieht sich mit hohen Mietpreisen konfrontiert. ImmoScout24 hat nun eine interessante Miet-Map für Wien und Umgebung veröffentlicht, die auf einen Blick zeigt, wie unterschiedlich die Angebotsmieten für 70-qm-Wohnungen entlang der Bahnlinien sind. Die Preisspanne reicht dabei von 1.320 Euro im 23. Bezirk Liesing bis hin zu satten 1.790 Euro im 1. Bezirk Innere Stadt. Das ist schon ein ordentliches Stück Geld!

Für Wohnungssuchende, die nicht unbedingt in den teuersten Ecken der Stadt wohnen müssen, gibt es allerdings eine spannende Möglichkeit zur Einsparung. Wer bereit ist, 30 bis 60 Minuten zu pendeln, kann monatlich bis zu 660 Euro sparen, wenn man sich für eine Wohnung in einer günstigeren Gegend entscheidet. Im Vergleich dazu, wenn man in eine der teureren Wohngegenden Wiens zieht, kann die Ersparnis sogar über 1.000 Euro betragen. Mödling, als Beispiel, verlangt im Schnitt 1.370 Euro für ähnliche Wohnungen. Und wenn man sich noch weiter ins Umland wagt, wird es noch attraktiver: In Melk sind 70-qm-Wohnungen für durchschnittlich 660 Euro zu haben – das ist ungefähr halb so viel wie im günstigsten Bezirk Wiens!

Günstigere Alternativen im Umland

Ein Blick auf die umliegenden Städte zeigt, dass auch dort vergleichsweise günstige Mieten angeboten werden. Amstetten beispielsweise kostet eine 70-qm-Wohnung rund 750 Euro, während Hollabrunn bei 850 Euro liegt. Purkersdorf und Neulengbach liegen bei jeweils 880 Euro, und auch Gänserndorf (900 Euro), Wiener Neustadt (920 Euro) sowie Neusiedl am See und St. Pölten (jeweils 930 Euro) bieten attraktive Preise. Diese Städte sind zudem gut an Wien angebunden – in nur 30 Minuten sind sie zu erreichen!

Doch nicht nur die Mieten selbst sind entscheidend. Auch die damit verbundenen Wohnkosten spielen eine Rolle. Viele Privathaushalte geben einen erheblichen Teil ihres Einkommens für das Wohnen aus. Die Wohnkosten umfassen nicht nur die Miete, sondern auch Betriebskosten, Energiekosten und Instandhaltungskosten. Das kann schnell ins Geld gehen! Laut einer Erhebung des Statistik-Österreich sind die monatlichen Kosten für Mieter und Eigentümerhäuser im ständigen Wandel und werden regelmäßig aktualisiert.

In der aktuellen Wohnkostenstatistik wird auch der Anteil der Wohnkosten am Haushaltseinkommen erfasst. Das gibt Aufschluss darüber, wie stark die Mietpreise den Geldbeutel der Menschen belasten. Wer also auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, sollte nicht nur auf die Miete, sondern auch auf die gesamten Wohnkosten achten. Mit der neuen Miet-Map von ImmoScout24 wird die Suche nach einer passenden Wohnung und dem dazugehörigen Budget ein wenig leichter. Wer weiß, vielleicht findet der ein oder andere ja die perfekte Wohnung, die nicht nur schön, sondern auch bezahlbar ist!

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