Die beiden dritten Jahrgänge der Fachschule Warth haben kürzlich ihre Ausbildung mit einer spannenden fünftägigen Reise nach Slowenien und Italien abgeschlossen. So ein Abschluss ist ja meist etwas Besonderes, und diese Reise war da keine Ausnahme! Sie begann in der charmanten Küstenstadt Izola in Slowenien, wo die Gruppe gleich am ersten Tag einen Milchviehbetrieb mit Käserei besuchte. Das sah nicht nur interessant aus, es gab auch jede Menge zu lernen!

Am zweiten Tag stand dann etwas Historisches auf dem Programm: Die Erkundung der beeindruckenden Salinen von Sečovlje und ein Besuch im Salzwerkmuseum. Ein kleiner Abstecher an den Strand und der Besuch einer Fischfarm machten den Tag perfekt. Wer könnte da schon widerstehen? Es ist einfach toll, die Natur und die Traditionen der Region hautnah zu erleben. Der dritte Tag führte die Gruppe zu einem Betrieb, der Karstschinken herstellt und Weinbau betreibt – ein Hochgenuss für alle Sinne!

Ein Blick in die Kulinarik und Kultur

Der vierte Tag war ganz dem Olivenöl gewidmet. Die Teilnehmer erfuhren, wie das hochwertige Öl produziert wird und hatten die Gelegenheit, lokale Köstlichkeiten zu probieren. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie viel Arbeit und Leidenschaft hinter solchen Produkten steckt. Und dann kam der krönende Abschluss der Reise in Triest, Italien! Dort standen historische Schauplätze und die berühmten Kaffeehäuser auf dem Programm. Das Stadtviertel Borgo Teresiano, das im 18. Jahrhundert von Maria Theresia angelegt wurde, erinnert stark an unser Wien – da fühlt man sich sofort wie zu Hause.

Besonders beeindruckend war der Besuch des Canal Grande in Triest. Die Atmosphäre dort – eine Mischung aus Geschichte, Kultur und italienischem Flair – ist einfach einzigartig. Der Rückweg nach Neunkirchen war dann auch ein wenig melancholisch, schließlich musste man sich von all diesen Erlebnissen verabschieden. Aber die Erinnerungen bleiben, und die Schüler können auf eine Reise zurückblicken, die sie sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

Slowenien: Ein Land voller Überraschungen

Übrigens, Slowenien hat noch viel mehr zu bieten. Mit einer 47 Kilometer langen Adriaküste zwischen Italien und Kroatien und einer Landschaft, die kleiner ist als die der Schweiz, ist es wirklich vielfältig. Die Julischen Alpen im Nordwesten sind ein wahres Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Der Triglav, der höchste Berg des Landes, wacht majestätisch über das Land. Die Hauptstadt Ljubljana, mit etwa 300.000 Einwohnern, hat ihr ganz eigenes Flair. Der Prešerenplatz, umgeben von barocker Architektur, ist ein beliebter Treffpunkt.

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Für Naturbegeisterte gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie den Bleder See mit seiner malerischen Insel oder die beeindruckende Grotte von Postojna, die größte öffentlich zugängliche Schauhöhle Europas. Die UNESCO-geschützten Höhlen von Škocjan sind ein weiteres Highlight und zeigen die beeindruckende Natur des Landes. Man kann also sagen, dass Slowenien ein wahres Juwel ist, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden.

Ein großes Dankeschön an die Organisatorinnen, Fachlehrerin Karin Fuchs-Binishofer und Verena Schlosstein, sowie an Fachlehrer Thomas Schrammel – ohne deren Engagement wäre diese Reise nicht möglich gewesen. Die Schüler haben nicht nur viel Wissen über Landwirtschaft und lokale Produkte mitgenommen, sondern auch unvergessliche Erlebnisse und neue Freundschaften geknüpft!

Für mehr Informationen über Slowenien und seine Sehenswürdigkeiten, schaut doch mal hier.