Heute ist der 24.05.2026 und in Neunkirchen gibt es Neuigkeiten aus dem Zoo, die für Tierliebhaber und Familien gleichermaßen spannend sind. Nach dem traurigen Verlust von Lars, dem Braunbären, der im Oktober 2021 wegen Darmkrebs eingeschläfert werden musste, war die Bärenanlage im Zoo Neunkirchen für zwei Jahre leer geblieben. Doch jetzt gibt es Grund zur Freude: Unter der Leitung des neuen Zoodirektors Konstantin Ruske wurden zwei neue Bären organisiert! Die beiden Geschwister, Henriette und Heinrich, sind Kragenbären-Jungtiere, die aus Sachsen-Anhalt stammen und kürzlich nach Neunkirchen transportiert wurden.
Die beiden Bären wurden am Freitag vor einer Woche, nach einem gründlichen medizinischen Check-up, 600 Kilometer weit nach Neunkirchen gebracht. Aktuell befinden sie sich in Quarantäne, wo sie sich erst einmal akklimatisieren können. Der Name der beiden Bären hält eine kleine Hommage an das Wappentier Sachsen-Anhalts, ein Bär, bereit. Henriette wiegt 44 Kilogramm, ihr Bruder Heinrich bringt es auf 46,5 Kilogramm. Es ist wirklich schön zu sehen, dass die Bärenmutter Anastasia und der Vater Dimitri, die 2021 aus Sibirien nach Deutschland geholt wurden, ihren Nachwuchs mit viel Hingabe großgezogen haben, auch wenn sie nun getrennt sind.
Neues Zuhause für die Kragenbären
Das neue Gehege der Bären in Neunkirchen erstreckt sich über 1000 Quadratmeter und wird derzeit hergerichtet. Es verfügt über ein starkes Gefälle, das den Tieren ermöglicht, sich natürlich zu bewegen, sowie ein Wasserbecken, in dem die Bären planschen können – das könnte wirklich unterhaltsam werden! Kragenbären sind Allesfresser, die sich vorwiegend vegetarisch ernähren, aber auch eine Vorliebe für fette lebende Maden haben. Wer hätte gedacht, dass solche kleinen Leckereien auf dem Speiseplan stehen?
Der Neunkircher Zoo selbst ist ein Ort voller Leben und Vielfalt. Mit über 600 Tieren aus mehr als 120 Tierarten erstreckt sich der Zoo über stolze 21 Hektar. Hier kann man nicht nur die neuen Kragenbären bewundern, sondern auch asiatische Elefanten im Elefantentempel, Schneeleoparden in einer Felsenschlucht, und viele weitere Tiere wie Giraffen, Steppenzebras und sogar Kängurus im australischen Outback entdecken. Für die kleinen Besucher gibt es die Möglichkeit, Erdmännchen in ihrer Savanne zu beobachten oder die Mantelpaviane auf dem Pavianfelsen zu sehen. Es ist ein bisschen wie eine Weltreise, ohne Neunkirchen zu verlassen!
Das Tierreich ist nicht nur ein Ort der Freizeitgestaltung, sondern auch ein wichtiger Ort für den Erhalt bedrohter Tierarten. Viele der Tiere im Zoo sind bedroht oder selten, und der Zoo setzt sich aktiv dafür ein, diese Arten zu schützen und zu erhalten. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie sich solche Einrichtungen um den Erhalt der Natur bemühen. Wenn man durch den Zoo schlendert, wird einem klar, wie wichtig es ist, solche Orte zu unterstützen und zu besuchen.
