In Neunkirchen tut sich einiges – man könnte sagen, es ist ein wahres Aufatmen in der Stadt. Bürgermeister Peter Teix hat mit vollem Einsatz die Rettung der Musikschule im Stadtzentrum vorangetrieben. Das klingt nicht nur nach einer guten Nachricht für die Musikliebhaber, sondern ist auch ein wichtiger Schritt, um die kulturellen Wurzeln Neunkirchens zu stärken. Die Musikschule ist schließlich mehr als nur ein Gebäude. Sie ist ein Ort, an dem Talente gefördert werden und die kulturelle Identität der Innenstadt lebendig bleibt.
Die Bestandspläne für den geplanten Lifteinbau sind nun endlich fertiggestellt. Das bringt Schwung in die Sache! Die Stadt hat auch nicht gezögert und einen Förderantrag beim Denkmalamt gestellt, um weitere Planungsschritte zu ermöglichen. Das ist notwendig, denn die Sanierung umfasst nicht nur den Lifteinbau, sondern auch die Renovierung der Fassade, der Fenster und der Innenräume. Teix verspricht, die Sanierung strukturiert anzugehen, was in Anbetracht der Komplexität des Projekts sicherlich hilfreich sein wird.
Politische Spannungen und Erfolge
Doch während die Pläne für die Musikschule in den Mittelpunkt gerückt sind, brodelt es politisch in Neunkirchen. Teix hat zwei Oppositionskandidaten scharf kritisiert, die seiner Meinung nach nur ihre Karriere auf dem Rücken der Stadt vorantreiben wollen. Besonders ins Visier genommen hat er den FPÖ-Kandidaten Helmut Fiedler. Diese Spannungen könnten sich im Hinblick auf die kommende Wahl am 31. Mai noch zuspitzen. Stadtparteiobmann Armin Zwazl hat zudem die Schmutzkübel-Aktionen der Opposition angeprangert, was zeigt, dass der Wahlkampf bereits in vollem Gange ist.
In der Zwischenzeit hebt Teix stolz die Erfolge seiner Amtszeit seit Dezember hervor. Der Neubau der Furt-Brücke, ein besser als erwarteter Rechnungsabschluss von 4,2 Millionen Euro, der Erhalt des Hallenbades und die Gewissheit, dass die Musikschule in der Innenstadt bleibt – das sind alles Meilensteine, die seine Arbeit untermauern. Und man muss sagen, es gibt wahrlich viele Baustellen in der Stadt.
Der lange Weg zur Sanierung
Die Pläne für den Neubau der Musikschule am Albert Hirsch-Platz existieren bereits seit über drei Jahren. Das ist eine lange Zeit, und es gab viele Diskussionen darüber. Auch wenn Teix die Sanierung als entscheidenden Schritt sieht, wird der Neubau des Altbestands von Bürgermeister Herbert Osterbauer abgelehnt. Daher bleibt die Sanierung die einzige Option, um die Musikschule am Leben zu erhalten. Allerdings ist das Projekt aus finanziellen Gründen momentan ruhend und muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Man fragt sich, was in der Zwischenzeit alles passieren könnte. Neunkirchen hat zudem einen Mangel an Kindergartenplätzen für Zweijährige, was die Prioritäten der Stadt beeinflusst. Ein neuer Kindergarten in der Rohrbacher Straße hat oberste Priorität, während der alte Kindergarten nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht.
Zusätzlich gibt es auch noch andere Großprojekte, wie die Bahnunterführung in der Flatzerstraße und eine neue Tribüne am städtischen Sportplatz, die zur Verzögerung des Musikschulbaus beitragen. Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Neunkirchner Bürger können sich auf die kommenden Monate freuen – ob mit Musik oder ohne, die Stadt wird auf jeden Fall im Gespräch bleiben.