Heute ist der 28.05.2026 und in Neunkirchen tut sich was! Bürgermeister Peter Teix von der Volkspartei hat zusammen mit der Mittelschullehrerin Stefanie Tomrle eine Pressekonferenz in der Musikschule abgehalten, die viele spannende Neuigkeiten enthielt. In einer Atmosphäre, die sowohl ernsthaft als auch optimistisch war, betonte Teix die Wichtigkeit der Menschen in der Stadt – sie sind schließlich das Herzstück ihrer Lebendigkeit. Die zentrale Frage, die er aufwarf, lautete: „Wo soll Neunkirchen in den nächsten fünf Jahren hin?“
Ein Thema, das besonders hervorstach, war die Idee eines Jugendrats für Neunkirchen. Tomrle präsentierte diese Vision mit viel Enthusiasmus. Der geplante Jugendrat soll ein festes Gremium werden, ausgestattet mit einem eigenen jährlichen Budget. Er wird aus Schülervertretungen, einer Vertretung der Jugendberatung und einer Vertretung der Stadtverwaltung bestehen und künftig zweimal jährlich tagen. Damit erhalten die Jugendlichen eine Stimme, die sie bislang in der politischen Landschaft dieser Stadt vermisst haben. Teix sieht sich in seinem Kurs bestätigt, insbesondere durch einen Rechnungsabschluss, der um 4,2 Millionen Euro besser ausfiel als erwartet. Es tut sich also einiges in der Stadt – sowohl in der politischen als auch in der finanziellen Planung.
Projekte für die Zukunft
Aber das ist noch nicht alles! Die ÖVP Neunkirchen hat vor der Neuwahl am 27. Mai 2026 einige Projekte skizziert, die die Stadt weiter voranbringen sollen. Neben der Gründung des Jugendrats stehen auch die Sanierung der Musikschule in der Innenstadt und die Attraktivierung der Innenstadt auf der Liste. Bürgermeister Teix und Listenzweite Tomrle heben immer wieder die Bedeutung der Musikschule als Ausbildungsstätte und Frequenzbringer hervor. Allerdings wurden die Pläne für eine neue Musikschule am Areal der Volksschule Mühlfeld verworfen.
Teix stellte auch neue Entwicklungen in einem Stadtteil zwischen Fabriksgasse, Alleegasse und Werksgasse vor. Hier sollen 475 Wohnungen, 28 Reihenhäuser, Geschäftsflächen und Grünräume entstehen. Das klingt nach einer echten Aufwertung für die Gegend! Teix ist überzeugt, dass diese Entwicklungen keine Wahlkampfgags sind, sondern realistische Pläne, die es umzusetzen gilt. „Neunkirchen hat genug Streit erlebt“, bemerkte er und betonte, dass man mit jedem zusammenarbeiten möchte, der für die Stadt arbeiten will – unabhängig von Parteifarben.
Ein Blick über den Tellerrand
Die Initiative zur Gründung eines Jugendrats in Neunkirchen passt ganz wunderbar in die aktuellen Bestrebungen des Bundesjugendministeriums. Hier wird die politische Beteiligung junger Menschen gefördert – mit dem Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und die Demokratie zu fördern. Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen gleichwertig wie Erwachsene in Beteiligungsprozesse einbezogen werden wollen. Es ist also höchste Zeit, dass auch in Neunkirchen die Stimmen der Jugend gehört werden!
Das Bundesjugendministerium plant sogar eine digitale Beteiligungsplattform, die ab dem zweiten Quartal 2026 verfügbar sein soll. Hier könnten junge Neunkirchnerinnen und Neunkirchner ihre Ideen und Anliegen direkt einbringen. Auch die JugendPolitikTage 2025 und die BundesJugendKonferenz 2024 bieten Foren, um junge Menschen aktiv in den politischen Dialog einzubeziehen. Es gibt also viele spannende Ansätze, die zeigen, dass die Jugend nicht nur die Zukunft ist, sondern auch die Gegenwart aktiv mitgestalten möchte.
In Neunkirchen wird es also spannend! Die Entwicklungen rund um den Jugendrat und die geplanten Projekte könnten der Stadt nicht nur frischen Wind verleihen, sondern auch die Bürger aktiv einbinden. Das könnte eine der besten Entscheidungen für die Zukunft der Stadt sein. Mehr Informationen zu diesen Initiativen finden Sie in den Artikeln von Heute und NÖN.
