Am 09. Mai 2026 fand im Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln, Niederösterreich, der 68. Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold, auch bekannt als Feuerwehrmatura, statt. Zahlreiche Feuerwehrmitglieder aus ganz Niederösterreich waren dabei; darunter auch einige engagierte Kameraden aus dem Bezirk Scheibbs. Es war ein Tag voller Nervenkitzel und harter Arbeit, denn die Vorbereitung auf diesen Wettkampf dauerte ganze vier Monate und umfasste acht anspruchsvolle Disziplinen.
Die Teilnehmer mussten sich in verschiedenen Bereichen beweisen. Dazu gehörten unter anderem die Ausbildung in der Feuerwehr, die Berechnung des Löschmittelbedarfs im Einsatz und die Formulierung eines Brandschutzplans. Zudem gab es ein umfangreiches Wissen zu prüfen, da die Teilnehmer Fragen aus einem Katalog mit 305 Fragen beantworten mussten. Praktische Einsatztätigkeiten, wie ein Hindernisparcours, und das Verhalten vor einer Gruppe, das sogenannte Exerzieren, waren ebenfalls Teil der Herausforderung. Insgesamt traten 153 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, von denen 135 die Prüfung erfolgreich ablegten.
Ergebnisse aus dem Bezirk Scheibbs
Unter den erfolgreichen Teilnehmern fanden sich auch vier Feuerwehrmitglieder aus dem Bezirk Scheibbs: Hubert Eßletzbichler von der FF Brettl, Harald Rambousek von der FF Hub-Lehen, Daniel Wieland von der FF Pyhrafeld und Simon Höhlmüller von der FF Wang. Simon Höhlmüller erreichte dabei einen respektablen 21. Platz, während Hubert Eßletzbichler den 39. Platz belegte. Die Leistungen wurden von einem ausgebildeten Team unter der Leitung von Manfred Prankl gewürdigt, das sich herzlich bei allen Teilnehmern für ihre harte Vorbereitung bedankte.
Die Gratulationen sprudelten nur so – sowohl von Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Hochholzer als auch von Herbert Höhlmüller. Auch die Glückwünsche von Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Viertelsvertreter Rudolf Katzengruber kamen nicht zu kurz. Das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold hat eine besondere Bedeutung für die Ausbildung im Feuerwehrwesen und ist entscheidend für die Weitergabe des erlernten Wissens an andere Mitglieder. Diese Ausbildung ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein Gewinn für die gesamte Gemeinschaft.
Mehr als nur ein Abzeichen
Das Feuerwehrleistungsabzeichen, das in den Stufen Bronze, Silber, Gold und Gold mit Wiederholungszahlen angeboten wird, dient nicht nur als Auszeichnung. Es zielt darauf ab, den Ausbildungsstand der Feuerwehren zu verbessern und die Anforderungen der Leistungsstufen fördern eine intensivere Ausbildung. Die Ausbildung selbst ist auf die Erfordernisse des täglichen Einsatzes ausgerichtet und hilft dabei, die Feuerwehrmitglieder auf reale Situationen optimal vorzubereiten. Diese Initiative wird unter anderem vom Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz vorangetrieben, der auch weitere Informationen auf seiner Website zur Verfügung stellt.
Feuerwehrarbeit ist mehr als nur ein Beruf; sie ist eine Berufung. Die Mitglieder sind nicht nur für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig, sondern auch für die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen. In diesem Sinne ist das Feuerwehrleistungsabzeichen nicht nur ein Stück Metall, sondern ein Symbol für Hingabe, Teamarbeit und ständige Weiterbildung.