Heute, am 8. Juni 2026, war in Wieselburg eine spannende Diskussion zwischen der NEOS Niederösterreich und dem Automobilzulieferer ZKW angesagt. Geschäftsführer Hermann Seitz und die Landesparteivorsitzende Indra Collini haben sich getroffen, um über die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Industrie zu plaudern. Und was soll ich sagen? Es gab viel zu besprechen! Die angespannte Situation in der Automotive-Branche ist nicht zu übersehen. Marktbedingungen, die uns alle betreffen, stehen auf der Agenda.

Die globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen hinterlassen ihre Spuren. Steigende Erdöl- und Rohstoffpreise belasten die Produktion, und dann sind da noch die Unsicherheiten in den internationalen Lieferketten. Ein echtes Chaos, wenn man bedenkt, wie wichtig diese Faktoren für den Produktionsstandort Österreich sind. ZKW hat klargemacht, dass eine nachhaltige Senkung der Inflation und strukturelle Reformen dringend nötig sind, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Denn, ehrlich gesagt, ohne klare Standortbedingungen und Investitionssicherheit wird es schwierig, Arbeitsplätze zu sichern.

Wettbewerbsfähigkeit der Industrie

Indra Collini hat zudem die Senkung der Lohnnebenkosten gefordert. Sie spricht aus, was viele Unternehmen denken: Wir brauchen eine Industriepolitik, die wirklich funktioniert. Es ist an der Zeit, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Die Herausforderungen sind nicht nur lokal, sondern auch von globaler Bedeutung, wie wir aus den Berichten über die Industrie in Deutschland erfahren. Dort ist die Industrie ein fundamentales Element für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze. Hochwertige und innovative Erzeugnisse haben der deutschen Industrie einen hervorragenden Ruf eingebracht.

Aber was braucht es wirklich, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Ein gut aufgestelltes Forschungs- und Innovationssystem ist essenziell. Leistungsfähige Breitbandnetze im Gigabit-Standard, eine solide Energie-, Logistik- und Verkehrsinfrastruktur und vor allem wettbewerbsfähige Energiekosten – das sind die Zutaten für den Erfolg. Wenn wir das in Österreich auch erreichen können, wären wir auf einem guten Weg, die Resilienz unserer Industrie zu verbessern.

Herausforderungen und Chancen

Die Diskussion über die Herausforderungen durch Klimawandel und Digitalisierung ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Die Transformation der Produktionsprozesse hin zu treibhausgasarmen Lösungen ist notwendig. Die Industrie muss sich anpassen, um ihre Innovationsdynamik zu nutzen und gleichzeitig den Klimaschutz voranzutreiben. Und nicht zuletzt – die Corona-Pandemie hat uns die Schwächen in den Lieferketten vor Augen geführt. Ein Weckruf, wenn man so will.

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In Deutschland haben zwei Drittel der Industriebetriebe die Attraktivität der EU als Unternehmensstandort als gesunken empfunden. Das ist alarmierend! Europäische Entscheidungsträger haben begonnen, sich intensiver mit der Wettbewerbsfähigkeit auseinanderzusetzen. Der „New European Competitiveness Deal“, der im April gefordert wurde, könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Doch die Unternehmen wollen Taten sehen – nicht nur schöne Worte.

Ein Abbau von Bürokratie, die Sicherstellung international wettbewerbsfähiger Energiepreise und eine bessere Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften sind nur einige Maßnahmen, die auf der Agenda stehen. Wenn die EU und ihre Mitgliedstaaten die Industriepolitik auf marktwirtschaftliche Prinzipien ausrichten, könnte das einem echten Aufschwung gleichkommen. Denn die europäische Industrie und der deutsche Mittelstand sind entscheidend für die Transformation und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa.

Am Ende des Tages sind es die Unternehmen, die den Unterschied machen. Sie müssen an den richtigen Stellen beteiligt werden, damit die EU-Initiativen tatsächlich einen positiven Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben. Die Zeit drängt, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden.