Heute ist der 29.04.2026 und in Lassing fand am 25. April 2026 eine beeindruckende Zugsübung des Sonderdienstes Wald- und Flurbrandbekämpfung – Zug West statt. Rund 100 Mitglieder der Waldbrandbekämpfungsgruppe nahmen an diesem wichtigen Training teil, das unter der Leitung der Feuerwehr Lassing organisiert wurde. Die Übung war ein echter Lehrgang in der Praxis und zeigte eindrucksvoll, wie gut die Einsatzkräfte auf den Ernstfall vorbereitet sind.

Im Rahmen der Übung wurde ein Stationsbetrieb mit verschiedenen Szenarien und Einsatztechniken durchgeführt. Ein wesentlicher Bestandteil war die Arbeit im steilen Gelände, was die Fähigkeiten der Teilnehmer auf die Probe stellte. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit der Bergrettung, die das Training zusätzlich bereicherte. Die Übungen umfassten unter anderem das Abseilen der Mitglieder sowie den Einsatz von Motorsägen zur Eindämmung und Verhinderung von Waldbränden.

Vielseitige Einsatztechniken

Ein wichtiger Aspekt der Übung war die Ausbildung an Fachstationen. So wurde beispielsweise der Feuerwehrmedizinische Dienst trainiert, der sich mit der notfallmedizinischen Versorgung und der korrekten Anwendung eines Tourniquets beschäftigte. Zudem wurde der Flugdienst geschult, der die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen und taktische Vorgehensweisen bei Vegetationsbränden thematisierte.

Ein besonders innovativer Teil der Übung war der Einsatz einer Drohne. Die Sondereinsatzgruppe Drohne, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, führte Lageerkundungen durch und half dabei, Glutnester zu finden. Diese moderne Technologie ist ein wertvolles Hilfsmittel in der Waldbrandbekämpfung und zeigt, wie wichtig es ist, innovative Lösungen zu integrieren.

Praktische Tipps zur Brandbekämpfung

Die Zugsübung vermittelte nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Tipps zur Brandbekämpfung. Waldbesucher, die oft die ersten am Brandort sind, sollten stets Hilfe rufen und können versuchen, den Brand mit Zweigen und Ästen, vorzugsweise von Kiefern, auszuschlagen. Brandreste sollten in die Brandfläche gefegt werden, um dem Bodenbrand Energie zu entziehen. Bei eintreffenden Einsatzkräften ist es wichtig, dass diese mit Spaten oder Schaufeln eine Schneise graben, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

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Ein defensives Vorgehen wird empfohlen, wenn die Wurfweite nicht ausreicht. Zudem sollte eine stabile Verteidigungslinie geschaffen werden, um die Feuerwalze zu stoppen oder auszubremsen. Die Bekämpfung erfolgt dabei mit Handgeräten und D-Rohren, wobei spezielle Techniken wie das Anlegen von Wundstreifen bei Vollbränden von großer Bedeutung sind.

Fazit und Ausblick

Die Zugsübung in Lassing hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Vorbereitung der Einsatzkräfte im Bereich der Waldbrandbekämpfung ist. Durch die Kombination aus praktischen Übungen und theoretischem Wissen sind die Feuerwehrleute bestens gerüstet, um im Ernstfall schnell und effektiv handeln zu können. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung bleibt entscheidend, um den Herausforderungen eines sich verändernden Klimas und der damit verbundenen Brandgefahr gerecht zu werden.

Für weitere Informationen und detaillierte Berichte zur Übung können Interessierte die vollständigen Berichte und Fotos auf der Webseite der FF Lassing einsehen.