Heute ist der 30.04.2026 und in Tulln steht eine wichtige Veränderung bevor. Das Altstoffsammelzentrum (ASZ) in Pixendorf hat beschlossen, seine Zutrittszeiten zu ändern. Ab dem 1. Mai 2026 wird der Zugang für berechtigte Personen täglich von 6:00 bis 22:00 Uhr möglich sein. Bislang konnte man das ASZ rund um die Uhr betreten, sogar in den tiefsten Nachtstunden. Die Gründe für diese Anpassung sind ganz pragmatisch: Die Nutzung in der Nacht war gering und man möchte Stromkosten für die Beleuchtung einsparen. Ein kluger Schachzug, wie viele finden.
Doch das ist nicht die einzige Neuerung. Eine Umstellung des Zutrittssystems steht ebenfalls an. Bisher gab es immer wieder Probleme mit den E-Cards, was die Betreiber dazu bewogen hat, ein neues System einzuführen. Ab 1. Juli 2026 wird der Zutritt nur noch über die sogenannte „GmoaKortn“ oder eine Handy-App möglich sein. Diese Zutrittskarten sind bei den zuständigen Gemeindeämtern erhältlich. In einer Übergangsphase bis Ende Juni kann man noch mit der E-Card Zugang erhalten – aber danach heißt es umdenken!
Wer kann Zutritt beantragen?
Das Altstoffsammelzentrum wird von den drei Marktgemeinden Judenau-Baumgarten, Langenrohr und Michelhausen im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft JLM GmbH betrieben. Bewohner dieser Gemeinden können den Zutritt zum ASZ beantragen, und zwar direkt am zuständigen Gemeindeamt. Das ist eine praktische Lösung für alle, die ihre Altstoffe entsorgen wollen. Problemstoffe und kostenpflichtige Entsorgungen werden weiterhin mittwochs von 15 bis 19 Uhr von einem ASZ-Mitarbeiter betreut. Diese Regelung bleibt also bestehen, damit die Entsorgung reibungslos funktioniert.
Ein Blick in die Zukunft
Die Änderungen, die am 18. März 2026 in einem Gesellschafterbeschluss beschlossen wurden, zeigen, dass die Gemeinden stets darum bemüht sind, ihren Bürgern einen besseren Service zu bieten. Manchmal ist es nötig, Traditionen über Bord zu werfen und sich an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Die Entscheidung, die Zutrittszeiten und das Zutrittssystem zu ändern, könnte auch ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Abfallwirtschaft sein. Immerhin, weniger Stromverbrauch ist doch ein Ziel, das wir alle unterstützen können.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die neuen Regelungen nicht nur für die Gemeinden, sondern auch für die Bürger ein Gewinn sind. Schließlich geht es darum, wie wir unseren Abfall verwalten und mit unseren Ressourcen umgehen. Das ASZ in Pixendorf hat einen langen Weg hinter sich und wird mit diesen Neuerungen sicher weiterhin eine wichtige Rolle im Abfallmanagement der Region spielen.
Wer mehr über die neuen Zutrittszeiten und das System erfahren möchte, kann das vollständige Detailangebot unter diesem Link nachlesen.