In Tulln, einer charmanten Stadt, die malerisch an der Donau liegt, gibt es wieder große Neuigkeiten aus der Welt des Tennis. Vom 7. bis 13. September 2023 wird Tulln bereits zum sechsten Mal zum Schauplatz eines ATP-Challengers. Das Event, das unter dem Namen NÖ Open powered by EVN firmiert, zieht Spieler aus der ganzen Welt an und bietet eine Bühne für talentierte Athleten. Turnierboss Florian Leitgeb, der auch für das Challengerturnier in Mauthausen verantwortlich ist, hebt die Attraktivität des Spielerfeldes hervor. Ein Beispiel dafür ist Flavio Cobolli, der 2023 bis ins Semifinale kam und aktuell auf Platz 14 im ATP-Ranking notiert ist. Es ist spannend zu sehen, welche Spieler sich in Tulln präsentieren werden, besonders da auch zahlreiche österreichische Talente auf der Liste stehen.
Die Teilnahme heimischer Spieler könnte jedoch von den US Open abhängen, die in der zweiten Turnierwoche des letzten Majors stattfinden. Laut Leitgeb hat sich bislang noch niemand aus Österreich festgelegt, was die Situation etwas ungewiss macht. Das ist schade, denn es wäre großartig, möglichst viele heimische Akteure im Turnier zu sehen. Es wird auch ein wenig bedauert, dass Österreichs Challenger-Events von vier auf zwei geschrumpft sind. ÖTV-Sportdirektor Jürgen Melzer äußert ähnliche Bedenken zur wirtschaftlichen Lage und zur Zukunft der Challenger in Österreich. Die Hoffnung bleibt, dass sich die Situation stabilisiert und das Turnier in Tulln auch in den kommenden Jahren gesichert bleibt, wie Leitgeb versichert.
Aktuelle Geschehnisse und spannende Spiele
Am Dienstag fand bereits ein erstes Highlight im Rahmen der NÖ Open statt. Sebastian Ofner, derzeit auf Platz 168 der ATP-Rangliste, zeigte eine beeindruckende Leistung gegen Benjamin Hassan aus Deutschland. Nach einem spannenden Match, das mit 6/3, 5/7, 7/6 endete, äußerte Ofner, dass er in den Sätzen zwei und drei etwas den Faden verlor, aber dennoch läuferisch ordentlich agiert hat. Filip Misolic, ein 20-jähriger Stern am österreichischen Tennis-Himmel, sorgte für eine Überraschung, indem er die Nummer 1 des Turniers, Marco Cecchinato, mit 6/7, 6/2, 2/6 besiegte. Cecchinato ist kein Unbekannter – er hat 2018 sogar gegen Novak Djokovic im Halbfinale der French Open gewonnen.
Das Publikum in Tulln ist ganz offensichtlich eine wichtige Stütze für die Spieler. Misolic sprach von der Energie, die ihm die Zuschauer gaben. Diese Atmosphäre ist einer der Gründe, warum das Turnier in Tulln so beliebt ist. Auch Jiri Vesely, derzeit auf Platz 90 der ATP-Rangliste, bleibt im Turnier, nachdem er gegen Lukas Neumayer, den Vicenza-Sieger, mit 7/5, 7/6 gewonnen hat. Neumayer hatte in beiden Sätzen Satzbälle, doch es sollte nicht sein. Das Match von Dennis Novak gegen Uladzimir Ignatik musste aufgrund von Dunkelheit unterbrochen werden – die Spannung bleibt also erhalten.
Ein Blick in die Zukunft
Der ATP-Challenger in Tulln hat ein Preisgeld von 145.250 Euro und zieht derzeit 20 Herren aus 16 Nationen an. Unter den Teilnehmern sind auch ehemalige Top-100-Spieler wie Cristian Garín aus Chile und Hugo Dellien aus Bolivien. Garín hat 2023 die Danube Upper Austria Open gewonnen und Dellien hat beeindruckende 14 Titel auf der ATP-Challenger-Tour gesammelt. Das Turnier verspricht ein weiteres spannendes Event für Tennisfans zu werden. Vorjahressieger Jan Choinski und der Finalgegner Lukas Neumayer planen ebenfalls ihre Teilnahme, was die Vorfreude nur steigert.
Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die One-Shot-Challenge am 4. September, bei der 32 Freizeit- und Nachwuchsspieler teilnehmen können. Der Sieger erhält zwei VIP-Tickets für das Finale – eine tolle Gelegenheit für junge Talente! Außerdem wird es während des Turniers kulinarische Highlights und das „Tennis zum Anfassen“ geben, was das Erlebnis für alle Beteiligten noch angenehmer macht. Tickets sind online erhältlich, und wer sich einen Platz sichern möchte, sollte nicht lange zögern.
Die NÖ Open powered by EVN in Tulln sind also nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch ein Fest für die ganze Familie. Schaut vorbei und erlebt die aufregende Atmosphäre selbst! Weitere Informationen findet ihr in den Quellen: Laola1, Jwin und ÖTV.
