Heute ist der 10.06.2026, und was für ein aufregender Tag in Tulln! Am 8. Juni fand im Haus der Digitalisierung die feierliche Verleihung des Rotary Club Tulln Science Awards 2026 statt. Dieses Event hat sich als eine wunderbare Plattform etabliert, um die Förderung von Wissenschaft, Innovation und außergewöhnlichen Leistungen zu unterstützen. Ganze 34 Bewerbungen wurden eingereicht – eine Zahl, die für das Engagement und die Kreativität in der Wissenschaft spricht.

Die Veranstaltung wurde von Hannes Wohlmuth, dem designierten Präsidenten des Rotary Club Tulln, eröffnet. Dabei war die Festrede von Eva Maria Binder, Head of Translational Science bei DSM-Firmenich, ein ganz besonderer Höhepunkt. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie solche Persönlichkeiten die Bedeutung von Forschung und deren Einfluss auf die Gesellschaft unterstreichen. Angelika Weiler, die Technopolmanagerin von Tulln, stellte den Bewertungsprozess und die eingereichten Themen vor und bereitete den Boden für die Ehrungen, die später folgen sollten.

Die Preisträgerinnen im Rampenlicht

Die Jury hat sich nicht leichtgetan, aber letztlich wurden drei herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet. Chiara Siracusa, die den 1. Platz und ein Preisgeld von 3.000 Euro für ihre PhD-Arbeit „Enzymatic based recovery of building blocks from synthetic polyesters“ (Institut für Umweltbiotechnologie, BOKU Tulln) gewann, hat mit ihrem Ansatz zum nachhaltigen Kunststoffrecycling ein brisantes und wichtiges Thema aufgegriffen. Das ist nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Industrie von Bedeutung!

Den 2. Platz belegte Regina Holzer mit ihrer Bachelorarbeit „Ein neuer Weg zur Heilung von Kolitis: Die ersten 3D-Labor-Modelle“ an der Veterinärmedizinischen Universität in Tulln. Ihre innovative Herangehensweise könnte vielversprechende Perspektiven für die medizinische Forschung eröffnen. Und last but not least, Katrin Herbst, die für ihre Masterarbeit „KI-gestützte Früherkennung von Pflanzenstress – ein erster Schritt zu klimaresilientem Soja“ (FH Tulln) den 3. Platz mit 1.500 Euro erhielt. Ihre Arbeit zeigt, wie wichtig moderne Technologien für die Landwirtschaft sind, insbesondere in Zeiten des Klimawandels.

Ein starkes Netzwerk für die Zukunft

Der Science Award verfolgt das Ziel, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Campus Tulln zu stärken und sichtbar zu machen. Mit über 1.000 Wissenschaftlern, die dort tätig sind, ist der Campus ein Ort der Inspiration und Innovation. Die ausgezeichneten Arbeiten zeugen von einem hohen Niveau und bieten spannende Ansätze für die Herausforderungen unserer Zeit – sei es durch nachhaltiges Plastikmanagement, innovative Krankheitsmodelle oder klimaresiliente Pflanzenproduktion.

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Was für ein Fest der Wissenschaft und der Kreativität! Der Rotary Club Tulln hat mit diesem Award einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Verknüpfung von Lehre, Forschung und Wirtschaft ist. Die Sichtbarmachung dieser Arbeit ist nicht nur für die Wissenschaftlerinnen von Bedeutung, sondern auch für die Gesellschaft, die von den Fortschritten profitiert. Wenn wir darüber nachdenken, wie sehr Forschung unser Leben beeinflusst, wird klar, wie wichtig solche Auszeichnungen sind – sie motivieren und inspirieren zukünftige Generationen, ihren eigenen Weg in der Wissenschaft zu finden.

Was bleibt, ist der Eindruck eines lebendigen Austauschs von Ideen und der unaufhörliche Drang, die Welt ein Stück besser zu machen. Wer weiß, welche bahnbrechenden Entdeckungen aus Tulln in den kommenden Jahren noch hervorgehen werden?

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