Am 9. Mai war es wieder so weit: In Groß Siegharts fanden die mit Spannung erwarteten Austrian Masters im Rope Skipping statt. Ein Event, das nicht nur die Herzen der Teilnehmer höher schlagen ließ, sondern auch die Zuschauer in seinen Bann zog. Hier traten Athlet:innen an, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen wollten, und es gab sogar eine Newcomer Challenge für all jene, die das erste Mal an einem solchen Wettkampf teilnahmen. Es war ein Tag voller Nervenkitzel und beeindruckender Leistungen.
Besonders hervorzuheben ist Marcel Friedl, der im Triple Under Bewerb mit 252 Sprüngen einen neuen österreichischen Rekord aufstellte und damit ganz oben auf dem Treppchen stand. Aber auch Jonas Kretschmer glänzte im Speed Endurance Bewerb: Mit 459 Speed Steps sicherte er sich nicht nur Gold, sondern stellte ebenfalls einen neuen Rekord auf. Sara Palmetzhofer hatte in der Altersklasse 16+ ihre eigene Bühne. Sie erreichte im Single Rope Speed Sprint einen neuen Vereinsrekord und holte sich die Bronzemedaille in der Gesamtwertung. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Athleten ihre persönliche Bestleistung abrufen konnten.
Erfolge der Nachwuchsathleten
Die jungen Talente schafften es ebenfalls, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Luisa Layer und Florian Fuchs belegten in der Altersklasse 12-15 jeweils den 3. Platz im Speed Sprint und Speed Endurance. Sophie Döller schnitt im Freestyle hervorragend ab, gewann die Silbermedaille und sicherte sich Bronze in der Gesamtwertung. Lukas Strondl wurde in der Altersklasse 11- neuer österreichischer Jugendmeister mit zwei ersten und einem zweiten Platz. Jermaine Schmidmeier zeigte ebenfalls eine starke Leistung und belegte den 1. Platz in seiner Kategorie. Lilia Rosner gewann die Silbermedaille mit ihren Speed-Ergebnissen. Weitere gute Leistungen kamen von Mia Danninger, Olivia und Miriam Zmill sowie Nadine Schrenk. Es war ein wahres Feuerwerk an Talenten!
Die Vorfreude auf zukünftige Wettbewerbe ist jetzt schon spürbar. Die Vereinsmeisterschaft, die am 2. April 2026 um 14:00 Uhr startet, verspricht spannende Wettkämpfe. Hier werden nur Speed-Sprünge durchgeführt. Es wird ein Fun-Cup angeboten, der für alle eine Herausforderung darstellt. Das Beste aus jeder Altersklasse wird als Vereinsmeisterin oder Vereinsmeister gekrönt. Aber das ist nicht alles: Die Qualifikation für die European Championships fand bereits am 7. März 2026 in Graz statt, wo Athlet:innen in verschiedenen Kategorien gefordert wurden.
Ein Blick in die Zukunft
Es ist bemerkenswert, wie sich der Rope Skipping-Sport in Österreich entwickelt hat. Seit der Gründung des Rope Skipping Verbands Österreich (RSVÖ) im Jahr 2020 hat sich die Anzahl der Vereine mehr als verdoppelt. Das zeigt, wie sehr diese Sportart an Beliebtheit gewonnen hat. Silke Fürnschuß, die Präsidentin der European Rope Skipping Organisation (ERSO), ist ein weiteres Zeichen für die positive Entwicklung. Die Fusion der beiden Weltverbände im Jahr 2019 zur International Jump Rope Union (IJRU) ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sportart weiter entfalten wird, aber die Begeisterung ist spürbar.
Es war ein Tag voller Rekorde, Medaillen und vor allem Leidenschaft. Die Athlet:innen haben gezeigt, was im Rope Skipping alles möglich ist. Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten, die diese Meisterschaft möglich gemacht haben. Wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald neue Rekordhalter und zukünftige Stars auf der großen Bühne des Rope Skippings!