Monatsübung der Feuerwehr: Rettung einer verschütteten Person in Waidhofen an der Thaya
Am 16. Juni 2026 fand in Waidhofen an der Thaya eine spannende Monatsübung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Das Thema? Eine äußerst wichtige und praxisrelevante Übung zur „Rettung einer verschütteten Person“. Dabei wurde eine Übungspuppe in einer Künette platziert und, naja, zum Teil verschüttet. Das Ganze hatte das Potenzial, ziemlich realistisch zu werden!
Nachdem die Feuerwehrleute am Einsatzort eingetroffen waren, führte der Übungsleiter zunächst eine gründliche Lageerkundung durch. Die Situation war ernst: Eine Puppe war in etwa 2,5 Meter Tiefe bis zum Brustkorb in einer ungesicherten Künette verschüttet. Zügig begannen die nachrückenden Kräfte mit der Sicherung der Seitenwände. Zahlreiche Schalungstafeln wurden an die Übungsstelle getragen, um die Wände zu stabilisieren. Sicherheit geht schließlich vor!
Die Herausforderung der Rettung
Jetzt kam der spannende Teil: die Rettung der „verschütteten“ Person. Mit Spaten und teilweise auch mit Händen wurde das Erdreich zur Seite geschoben, um den Körper freizulegen. Das war kein einfaches Unterfangen! Die Feuerwehrmitglieder hatten sich gewissenhaft auf die Übung vorbereitet und zeigten ihr Können. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sie zusammenarbeiteten und eine effektive, patientenschonende Lösung fanden.
Ein weiteres Beispiel für solch eine Übung fand in Mauthausen statt. Dort waren sogar zwei Personen in einer tiefen Künette verschüttet, und die Rettungsteams mussten mit drohenden Felsen arbeiten, die abzustürzen drohten. Das machte die Situation noch kniffliger. Die Führungskräfte und die Einsatzmannschaft fanden aber auch hier eine Lösung, indem sie den Felsen sicherten. Die ersten händischen Ausgrabungsarbeiten begannen, und die Herausforderung wurde durch die große Menge wassergeträngter Erde noch verstärkt. Die Personen ließen sich nur schwer befreien, aber dank des Einsatzes von Gabriel Nusime, der die Künette ausgrub und einen Bagger bereitstellte, gelang die Rettung schließlich.
Erfahrungen und Weiterbildung
Solche Übungen sind unerlässlich für die kontinuierliche Ausbildung der Feuerwehrleute, besonders nachdem der Übungsdienst im ersten Lockdown eingestellt werden musste. Ein gewisser Mario bot in dieser Zeit kostenlose Übungsdienste via Instagram-Live an. Das war eine großartige Möglichkeit, sich weiterzubilden, und viele Feuerwehrleute, wie auch der Autor, fanden diese Schulungen zur Technischen Hilfeleistung sehr informativ. Mario stellte das Halbwissen richtig und vermittelte viel Hintergrundwissen, das im überörtlichen Einsatzwesen von großer Bedeutung ist.
Die Begeisterung und das Engagement, die bei diesen Übungen und Schulungen deutlich werden, sind beeindruckend. Sie zeigen, wie wichtig es ist, sich stets weiterzuentwickeln und auf die verschiedensten Szenarien vorbereitet zu sein. In einem Job, der oft überraschende Wendungen mit sich bringt, ist es unerlässlich, dass die Feuerwehrleute gut ausgebildet sind und sich gegenseitig unterstützen. So wird die Gemeinschaft stärker, und jeder kann sich darauf verlassen, dass Hilfe schnell und effizient kommt, wenn sie gebraucht wird.
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