In Amstetten fand kürzlich das Landesfinale der Safety Tour 2026 des NÖ Zivilschutzverbandes statt. Es war ein lebhaftes Event, das insgesamt 250 Kinder aus zwölf Klassen zusammenbrachte – eine beeindruckende Zahl! Die Volksschulen aus dem Bezirk Waidhofen/Thaya, Pfaffenschlag und Thaya, waren mit dabei und mischten sich unter die Teilnehmer. Natürlich waren auch weitere Schulen am Start: Kasten, Kürnberg, Enzenreith, Perschling, Ruprechtshofen, Ebreichsdorf, Gloggnitz, Josef Wondrak Stockerau, Gaaden und Ulrichskirchen. Das ganze Geschehen wurde musikalisch von der Militärmusik NÖ umrahmt, was dem Event eine feierliche Note verlieh.

Die Veranstaltung war nicht nur spannend, sondern auch lehrreich. Fünf verschiedene Bewerbe standen auf dem Programm: ein Sicherheitsquiz, ein Löschspiel, ein Gefahrenstoff-Puzzle, das Radspiel sowie das ÖBB-Spiel. Um den Spaßfaktor zu erhöhen, hatten Partnerorganisationen wie das Bundesheer, das Rote Kreuz, die Kinderpolizei, die ÖBB und die Initiative „Tut gut!“ Mitmach-Stationen eingerichtet. Hier konnten die Kinder praktische Erfahrungen sammeln und lernen, wie man sich in Notsituationen verhält. Schließlich gab es für alle Klassen Medaillen, Pokale und Urkunden – eine Belohnung für ihren Einsatz und ihre Motivation.

Ergebnisse und Qualifikationen

Die Spannung stieg, als die Ergebnisse verkündet wurden. Die Volksschule Kürnberg konnte den ersten Platz für sich entscheiden, gefolgt von Enzenreith und Ruprechtshofen. Die 3./4. Klasse der VS Pfaffenschlag landete auf dem vierten Platz, während die 4. Klasse der VS Thaya den fünften Platz belegte. Die Siegerklasse, die VS Kürnberg, hat sich damit für das Bundesfinale am 23. Juni 2026 in Wien qualifiziert. Ein tolles Gefühl für die Kinder, die sich nun auf das nächste große Event freuen können!

Die Safety Tour wird seit 1999 jährlich veranstaltet und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe. In diesen 20 Jahren haben fast eine Million Kinder in Österreich gelernt, wie man sich in Gefahrensituationen richtig verhält. Der Spaßfaktor spielt dabei eine wesentliche Rolle – er hilft, das Wissen besser im Gedächtnis zu verankern. Bei der feierlichen Eröffnung lobte Veranstaltungsleiter Franz Zehetgruber das Engagement der Schulen, während Christoph Kainz, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes, den ehrenamtlichen Zivilschützern und Lehrern für ihre Unterstützung dankte. Zivilschutz-Landesrat Martin Antauer betonte die Bedeutung der Sensibilisierung von Kindern für Sicherheit und Eigenverantwortung.

Wissen, das bleibt

Die Safety Tour hat also nicht nur einen Wettbewerbcharakter, sondern auch einen tiefen Bildungsauftrag. Die Kinder werden spielerisch an das Thema Sicherheitsmaßnahmen herangeführt. Praktische Übungen zu Zivil- und Selbstschutzthemen machen das Lernen lebendig. Es ist nicht einfach nur ein Spiel – es ist eine Vorbereitung auf das Leben, ein Training für den Ernstfall und eine Möglichkeit, Eigenverantwortung zu übernehmen. So wird der Grundstein gelegt, um in Zukunft verantwortungsbewusste Erwachsene zu werden.

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Ein weiterer Aspekt der Sicherheitsausbildung in Österreich ist der Bachelorstudiengang „Management von Sicherheit und Resilienz für den Katastrophen- und Zivilschutz“. Dieser richtet sich an Abiturient:innen und Berufstätige, die Verantwortung für Sicherheit und Resilienz tragen. Zulassungsvoraussetzungen sind unter anderem ein aktives Arbeitsverhältnis in sicherheitsrelevanten Bereichen oder ein Ehrenamt. Hier wird auch die internationale militärisch-zivile Zusammenarbeit berücksichtigt. Ein spannendes Feld, in dem die nächsten Generationen von Sicherheitsexperten herangezogen werden!

So bleibt zu hoffen, dass die Kinder von heute die Sicherheitsbotschaften verinnerlichen und sie eines Tages weitergeben. Das Engagement der Schulen und der Zivilschutzorganisationen ist dabei unverzichtbar. Es ist ein stetiger Prozess, der nicht nur die Kinder, sondern auch die gesamte Gesellschaft betrifft.