Am 27. Mai 2026 war es endlich so weit: Der Bezirksbewerb der Waldjugendspiele für Schülerinnen und Schüler der 6. Schulstufe fand in Groß Siegharts statt. Organisiert von der Bezirksforstinspektion Waidhofen/Thaya, lockte die Veranstaltung zahlreiche Klassen aus der Umgebung an. Bei frühsommerlichem Wetter traten die Kids aus den Mittelschulen in Dobersberg, Groß Siegharts und Waidhofen/Thaya sowie aus dem Gymnasium Waidhofen/Thaya an. Die Vorfreude war spürbar, als die Schüler:innen sich auf den etwa 3 Kilometer langen Wertungsparcours begaben, der mit sechs Stationen ausgestattet war. Jede Station wurde von Forstleuten betreut, die nicht nur die Aufgaben erklärten, sondern auch für die Sicherheit sorgten.

Die Themen der Aufgaben drehten sich rund um Wald, Natur und Wild – ein tolles Konzept, das den Jugendlichen nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch die Begeisterung für die Natur weckte. Bürgermeister Ulrich Achleitner, die Schulqualitätsmanagerin Birgit Dosso und Bettina Fraunbaum, die die Bezirkshauptfrau vertrat, feuerten die Teilnehmer kräftig an und sorgten für eine motivierende Atmosphäre. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Raiffeisenbank Waidhofen und der EVN AG, die großzügig Holzpokale und Sachpreise zur Verfügung stellten. Als besonderes Highlight gab es eine Jause im Waldbad – einfach perfekt für eine kleine Stärkung nach den anstrengenden Aufgaben!

Die Platzierungen und das Landesfinale

Am Ende des aufregenden Tages stand auch der Bezirkssieger fest: Die 2. Klasse der Mittelschule Dobersberg konnte sich den ersten Platz sichern und wird am Landesfinale am 24. Juni 2026 in Gföhl teilnehmen. Ein großer Erfolg, auf den die Schüler:innen mächtig stolz sein können! Die 2c des Gymnasiums Waidhofen/Thaya sicherte sich den zweiten Platz, gefolgt von der 2a des gleichen Gymnasiums, die den dritten Platz belegte. Damit gab es gleich mehrere Gründe zum Feiern!

Solche Veranstaltungen sind nicht nur eine großartige Gelegenheit, sich in der Natur zu betätigen und das Wissen über Ökosysteme zu vertiefen, sondern sie fördern auch den Teamgeist und die Zusammenarbeit unter den Schüler:innen. Der Parcours war zwar kürzer als die üblichen zwei Kilometer, die in anderen Wettbewerben zu finden sind, aber die Freude und der Lerneffekt waren garantiert. Bei den Stationen konnten die Teilnehmer:innen Bäume und Tiere bestimmen, Beobachtungen anstellen und spielerische Aufgaben, wie etwa Zapfenwerfen, bewältigen. Das ist eine wunderbare Kombination aus Erleben und spielerischer Wissensvermittlung!

Die Waldjugendspiele bieten den jungen Menschen nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern auch die Chance, ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Natur zu erweitern. Durch die abwechslungsreichen Stationen haben die Schüler:innen nicht nur viel über den Wald gelernt, sondern auch, wie wichtig dieser für unser Ökosystem ist. Die Begeisterung der Teilnehmer:innen war deutlich spürbar und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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